CDU-Fraktion beantragt Ausbau: Mehr Defibrillatoren für Stelle

Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Stelle, Jannik Stuhr (CDU) Foto: Niklas Hintze
Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Stelle, Jannik Stuhr (CDU) Foto: Niklas Hintze
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Stelle. Die CDU-Ratsfraktion in Stelle hat einen Antrag eingebracht, der sich mit den sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren – also den Laien-Defibrillatoren – beschäftigt. Viele Stellerinnen und Steller sind in Erster Hilfe geschult und haben mit ihrem Einsatz vielen Menschen geholfen. Landkreisweit wurde auf Antrag der CDU das Projekt „Mobile Retter“ eingeführt.

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Das Ziel des Projekts ist es, ein großes Netz von medizinisch qualifizierten Ersthelfern einzurichten, damit diese möglichst schnell am Einsatzort sind und so gemeinsam möglichst dazu beitragen können, ein Menschenleben zu retten. Mithilfe der Smartphone-basierten Ersthelfer-Alarmierung werden medizinisch qualifizierte Ersthelfer nach Wahl des Notrufs 112 durch die Leitstelle über die GPS-Komponente ihrer Smartphones geortet und parallel zum Rettungsdienst alarmiert. Durch die örtliche Nähe können Mobile Retter oft schneller als der Rettungsdienst am Notfallort sein und bis zu dessen Eintreffen bereits qualifizierte lebensrettende Maßnahmen einleiten. „Damit die mobilen Retter, aber auch alle anderen Ersthelfer in der Gemeinde im Ernstfall auch helfen können, benötigen sie die erforderlichen Werkzeuge“, sagt Jannik Stuhr, stellvertretender Bürgermeister von Stelle.

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„Die Gemeinde, aber auch Vereine und Betriebe haben bereits an einigen Standorten Defibrillatoren, angeschafft und in ihren Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Von diesen ist aber nur ein Bruchteil rund um die Uhr zugänglich. Das kann im Ernstfall zu einem Problem werden“, ergänzt Stuhr. Daher beantragt er mit seiner Fraktion, dass die Defibrillatoren, die sich bereits in Gebäuden der Gemeinde befinden, an der Außenseite der Gebäude angebracht werden und so im Ernstfall den Ersthelfern zur Verfügung stehen. Zudem sollen in weiteren gemeindeeigenen Gebäuden weitere Defibrillatoren nachgerüstet werden. Dadurch soll das Defibrillatoren-Netz in der Gemeinde weiter ausgebaut werden.

Die Anregung zu diesem Antrag kam von einer der ersten Teilnehmerinnen der CDU-Nachbarschaftsspaziergänge. Am Vormittag diskutierte sie diese Thematik noch mit den anwesenden CDU-Ratsmitgliedern, am Nachmittag hatte sie einen ihrer ersten Einsätze als mobile Retterin und nahm noch einmal Kontakt zu den Ratsmitgliedern auf. Stelles CDU-Vorsitzender Jannik Stuhr meint dazu: „Das zeigt, dass der regelmäßige Austausch mit den Menschen vor Ort so wichtig ist. Und ich hoffe, dass wir mit diesem Antrag einen Beitrag zur Ersten Hilfe vor Ort leisten können.” (dh/ein)

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