
Stelle/ Winsen (Luhe). Das Krankenhaus Winsen zieht eine erste positive Bilanz seines Hebammengeleiteten Kreißsaals (HKS). Die Auswertung der Daten von Oktober 2024 bis Ende Juni 2025 bestätigt das Konzept einer selbstbestimmten Geburt in sicherer Umgebung.
Fast ein Fünftel aller Schwangeren interessierte sich für eine hebammengeleitete Geburt. Von den Interessentinnen haben bereits 76 Prozent entbunden. Ein Viertel der Frauen konnte tatsächlich eine vollständig hebammengeleitete Geburt erleben. Frauke Jacob, langjährige Hebamme am Krankenhaus, zeigt sich mit den Ergebnissen zufrieden: „Die Daten entsprechen den üblichen Durchschnittswerten und bestätigen unsere Erwartungen an das neue Angebot des hebammengeleiteten Kreißsaals”, sagt Jacob.
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Dr. Johannes Klemm (Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe) betont die funktionierende Zusammenarbeit zwischen Hebammen und Ärzten. „Neben der Familienfreundlichkeit haben die Sicherheit der Mutter und des Kindes immer oberste Priorität”, sagt Klemm. Bei einem Viertel der interessierten Frauen wurde aufgrund medizinischer Kriterien vorab entschieden, keine hebammengeleitete Geburt durchzuführen.
In weiteren 25 Prozent der Fälle zogen die Hebammen während oder nach der Geburt Ärzte hinzu. Die Geburtshilfe-Abteilung will die Entwicklung des Angebots weiterhin eng begleiten. Bei Bedarf sollen Anpassungen vorgenommen werden. (dh)











