Stelle. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Cornell Babendererde (CDU) begrüßt die Ende Juli beschlossene Neuausrichtung beim Wolfsmanagement. Für Teile Deutschlands, darunter weite Bereiche Niedersachsens und den Landkreis Harburg, wurde erstmals ein „günstiger” Erhaltungszustand des Wolfs festgestellt.
„Dieser Richtungswechsel ist der erste wichtige Schritt hin zu effizientem Herdenschutz von Weidetieren im ländlichen Raum”, sagt Babendererde. Die CDU-Politikerin weist darauf hin, dass die Wolfspopulation in der EU stetig wachse und damit auch die Zahl der gerissenen Nutztiere zunehme. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In der Europäischen Union leben schätzungsweise mehr als 20.000 Wölfe. Auf Deutschland entfallen etwa 1.600 Tiere, davon allein ungefähr 600 in Niedersachsen.
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Babendererde, die selbst einen Jagdschein besitzt, fordert eine zügige Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen. „Als nächstes muss der Wolf nun im Bundesjagdgesetz aufgenommen und der Erhaltungszustand in allen Regionen Deutschlands überprüft werden”, sagt die Bundestagsabgeordnete.
Ende 2024 hatte der Ständige Ausschuss des Berner Übereinkommens den Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt” auf „geschützt” herabgestuft. Diese Änderung ebnete den Weg für Anpassungen auf EU-Ebene und im deutschen Recht. (dh)









