SPD-Delegation besucht Amazon-Logistikzentrum in Winsen – Kritik an Arbeitsbedingungen bleibt

Gruppenbild der SPD-Delegation vor dem Eingang des Amazon Standorts in Winsen (Luhe). Foto: Leon Billerbeck
Gruppenbild der SPD-Delegation vor dem Eingang des Amazon Standorts in Winsen (Luhe). Foto: Leon Billerbeck
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Stelle/Winsen (Luhe). Eine SPD-Delegation aus dem Landkreis Harburg hat am Montag das Amazon-Logistikzentrum in Winsen (Luhe) besucht. Bei einer 90-minütigen Führung verschafften sich die Sozialdemokraten einen Einblick in die Abläufe des Standorts.

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Elke Gabriel vom SPD-Unterbezirksvorstand Landkreis Harburg zog nach dem Besuch ein kritisches Fazit. „Der Besuch bei Amazon war für uns ein wichtiger Einblick in die Realität der Beschäftigten im Logistiksektor. Gerade weil Amazon immer wieder für seine Arbeitsbedingungen in der Kritik steht, wollten wir uns selbst ein Bild machen”, sagt Gabriel. Das Logistikzentrum in Winsen beschäftigt im Regelbetrieb rund 2.000 Menschen. In Spitzenzeiten wie den Primedays oder vor Weihnachten steigt diese Zahl auf mehr als 3.000 Mitarbeiter.

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Kritik an Arbeitsbedingungen

Gabriel kritisiert besonders den Umgang mit Arbeitsschutzmaßnahmen: „Dass grundlegende Arbeitsschutzmaßnahmen wie Handschuhe oder Sicherheitsschuhe als besondere Extras dargestellt werden, zeigt sehr deutlich, wie wenig selbstverständlich gute Standards bei Amazon offenbar sind”, sagt sie.

Solidarität mit Beschäftigten

Die SPD-Delegation zieht nach ihrem Besuch ein gemischtes Fazit. Zwar erhielten sie aufschlussreiche Eindrücke in die Abläufe des Logistikzentrums. Gleichzeitig sehen sie aber noch erheblichen Verbesserungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen. Die SPD bekräftigt ihre Solidarität mit den Beschäftigten. (dh)

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