Stelle. Kurt Tucholsky – bissig, spöttisch und immer mit feiner Ironie. Wer könnte diesem großen Satiriker seiner Zeit heute noch eine Bühne geben? Am Samstag, 4. Oktober, um 17 Uhr geschieht genau das in St. Michael: Martin Teske, Theologe, Student und schlitzohriger Journalist, kehrt nach längerer Pause mit einem neuen satirischen Programm zurück.
Legendär waren einst seine Auftritte in der Bahnhofskneipe Cheers. Ob Wilhelm Busch oder Erich Kästner, ob Goethe, Luther oder das ewige Spiel zwischen Mann und Frau – Teske verstand es, sein Publikum mit schauspielerischem Talent zu fesseln und dabei klug zu unterhalten. Nun widmet er sich Kurt Tucholsky, der in der Weimarer Republik mit Feder und Witz den Finger in die Wunden seiner Zeit legte.
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Tucholsky war nicht nur Dichter, sondern auch ein gnadenloser Journalist. Mit spitzer Feder hielt er seinen Mitmenschen den Spiegel vor. Man darf gespannt sein, ob Teske auch jene Episode erzählt, in der Tucholsky auf dem Kurfürstendamm sein Buch „Rheinsberg” anpries – und jedem Käufer einen Schnaps dazu spendierte. Der Eintritt kostet 10 Euro. Die Einnahmen gehen an die Stiftung St. Michael. Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse. (cg)











