Stelle/Ashausen. Der ehemalige Leiter des Freilichtmuseums am Kiekeberg, Prof. Dr. Rolf Wiese, hat neue Wege für die Entwicklung der Gemeinde Stelle aufgezeigt. In seinem Vortrag „Ein kleiner Blick in die Zukunft” jetzt im Ashäuser Hof betonte er die Bedeutung von Ehrenamt, Kultur und Bildung für die Zukunft der Kommune. Wiese folgte einer Einladung der Steller Grünen.
„Wie kann Stelle ein Ort werden, in dem die Menschen leben, arbeiten, abends ausgehen können und tagsüber ihre Einkäufe tätigen?”, fragte Wiese die Zuhörer. Der Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins Winsen plädierte dafür, sich von konventionellen Zukunftsszenarien zu lösen.
Stattdessen sollten die Bedürfnisse der Einwohner in den Mittelpunkt rücken. Die übliche kommunalpolitische Herangehensweise über Raumordnung, Flächennutzungs- und Landschaftspläne führe oft nicht zu praktischen Verbesserungen im Alltag der Menschen.
Winsener Modell als Vorbild
Anhand von Stelltafeln präsentierte der Experte ein erfolgreiches Beispiel aus Winsen. Dort hat der Heimat- und Museumsverein einen Prozess initiiert, der Schüler, Klimanetzwerker und Fachleute zusammenbrachte. Besonders wichtig: Nicht wirtschaftliche Interessen stehen im Vordergrund, sondern die Bedarfe und Stärken der Einwohner.
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Der Vortrag kam zu einem günstigen Zeitpunkt. Gerade ist in Stelle der Beteiligungsprozess „Stelle 2035” abgeschlossen worden. Nun steht die praktische Umsetzung der Ergebnisse in Verbindung mit dem Flächennutzungsplan, dem Landschaftsplan und dem Lärmaktionsplan an. (tj)







