25-Jährige vor Gericht: Anklage wegen Schockanruf-Betrug

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Stelle/Winsen (Luhe)/Lüneburg. Am Landgericht Lüneburg beginnt am Freitag die Hauptverhandlung gegen eine 25 Jahre alte Frau. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr versuchte Erpressung in einem besonders schweren Fall vor. Die Angeklagte soll Teil einer Bande gewesen sein, die mit sogenannten Schockanrufen vorwiegend ältere Menschen um ihr Geld bringen wollte.

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Die Frau soll sich mit noch unbekannten Mittätern verabredet haben, um sich eine dauerhafte Einnahmequelle zu verschaffen. Die Bande habe arbeitsteilig vorgegangen: Dabei hätten sich die Täter am Telefon als Polizei oder Staatsanwaltschaft ausgegeben. Den Opfern sei vorgetäuscht worden, sie müssten zur Abwendung einer Untersuchungshaft für nahe Angehörige eine Kaution im hohen fünfstelligen Bereich zahlen.

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Polizei verhinderte Geldübergabe

Der Angeklagten sei die Rolle der Geldabholerin zugekommen. Im Oktober 2025 sollte sie in Winsen an der Luhe 20.000 Euro in bar und Gold abholen. Die Geschädigten schalteten jedoch die Polizei ein und verhinderten so die Übergabe. Die Frau befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die Verhandlung beginnt um 9.30 Uhr in Saal 121 vor der elften großen Strafkammer. Fortsetzungstermine sind für Montag, 9. März, Montag, 16. März, und Mittwoch, 18. März, jeweils um 9.30 Uhr angesetzt. Zum zweiten Termin sind acht Zeugen geladen. (dh)

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