
Stelle/Winsen (Luhe). Rund 30 Kinder und Jugendliche haben am Montag als Sternsingerinnen und Sternsinger das Rathaus besucht. Bürgermeister André Wiese begrüßte sie und die erwachsenen Begleitpersonen in der Bürgerhalle.
Die Jungen und Mädchen trugen einige Lieder vor und brachten den christlichen Segen für das Jahr. Darüber hinaus sammelten sie Geld für das Kindermissionswerk, das damit Hilfsprojekte in rund 100 Ländern weltweit unterstützt.
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138 Millionen Kinder müssen arbeiten
Das Motto der 68. Aktion Dreikönigssingen lautet in diesem Jahr „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit”. Beispielland ist 2026 Bangladesch. Die Aktion bringt den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Kinderarbeit näher und zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Weltweit arbeiten 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel.
Bei der Aktion zum Jahresbeginn 2025 haben die Sternsingerinnen und Sternsinger bundesweit mehr als 48 Millionen Euro gesammelt. Mehr als 1,4 Milliarden Euro sind seit dem Aktionsstart 1959 in Deutschland zusammengekommen. Mit diesem Geld wurden Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert.
In Winsen und Umgebung wird das Sternsingen als ökumenische Aktion verschiedener Kirchengemeinden durchgeführt. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+26″ bringen die Mädchen und Jungen in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus” zu den Menschen und in deren Häuser. Bürgermeister Wiese bedankte sich bei den verkleideten Jungen und Mädchen, ihren erwachsenen Begleitern und allen Unterstützern für das vorbildliche Engagement. (dh)









