Stelle/Winsen (Luhe). Menschen statt Bücher ausleihen: Das können Besucher am Samstag, 21. März, in der Stadtbücherei. Die Kreisvolkshochschule und die Stadtbücherei Winsen laden von 10.30 bis 12.30 Uhr zu einer Living Library ein. Die Veranstaltung ist Teil der Winsener Wochen gegen Rassismus.
Das Konzept ist einfach: Statt Bücher können Besucher sogenannte lebendige Bücher ausleihen. Das sind Menschen, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten. In kleinen Gesprächsrunden sprechen sie über Themen wie Ankommen, Zugehörigkeit, Alltagserfahrungen und Zusammenleben. Ziel ist es, durch persönliche Begegnungen Verständnis zu fördern und Vorurteile abzubauen.
Die Living Library soll einen niedrigschwelligen Raum für respektvollen Austausch schaffen. Die Veranstaltung findet bewusst jenseits von politischen Debatten oder Belehrung statt. Geplant sind vier bis sechs lebendige Bücher mit unterschiedlichen Lebensperspektiven. Ein Gespräch dauert maximal 20 Minuten. Zu Beginn gibt es eine gemeinsame Einführung. Besucher können aber auch später dazustoßen oder früher gehen. Auch ein oder zwei Gesprächsrunden sind möglich.
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Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Besucher können sich am Veranstaltungstag direkt vor Ort für Gespräche eintragen. An der Information im ersten Stock steht ein Flipchart mit den Namen und kurzen Informationen zu den lebendigen Büchern bereit. Das Flipchart wird bereits ab Montag, 9. März, dort ausgehängt. Wer sich vorab für ein bestimmtes Gespräch interessiert, kann sich schon dann an der Information melden.
Mit dem Format wollen die Kreisvolkshochschule und die Stadtbücherei ein Zeichen für Empathie, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Vielfalt soll nicht nur sichtbar sein, sondern auch im persönlichen Austausch erlebbar werden. (dh)











