Gleichstellung in der Medizin: Vortrag im Winsener Marstall

Sandra Meier referiert in Winsen über geschlechtersensible Medizin und zeigt, warum Frauen und Männer unterschiedlich behandelt werden sollten. Foto: Stadt Winsen (Luhe)
Sandra Meier referiert in Winsen im Herbst über geschlechtersensible Medizin und zeigt, warum Frauen und Männer unterschiedlich behandelt werden sollten. Foto: Stadt Winsen (Luhe)
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Stelle/Winsen (Luhe). Frauen und Männer erkranken unterschiedlich. Trotzdem richten sich viele Diagnosen und Therapien noch immer nach dem Standard Mann aus. Was das für die medizinische Versorgung bedeutet und warum eine geschlechtersensible Medizin wichtig ist, erläutert ein Vortrag zum Internationalen Frauentag.

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Die Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg lädt gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Winsen am Dienstag, 10. März, um 18 Uhr zu dem informativen Abend ein. Die Referentin Sandra Meier gibt einen verständlichen Einblick in die Gendermedizin. Anhand praktischer Beispiele zeigt sie, wie sich Symptome, Krankheitsverläufe und Wirkungen von Medikamenten zwischen den Geschlechtern unterscheiden können.

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Rollenklischees behindern Diagnosen

Svenja Riebau, Winsens Gleichstellungsbeauftragte, begrüßt das neue Format für die Aktionswoche rund um den Internationalen Frauentag am 8. März. Zu lang sei der männliche Körper in der Medizin die Norm gewesen, zu lang habe der weibliche Körper als zu kompliziert gegolten, sagt Riebau. Gesellschaftliche Rollenklischees behinderten im medizinischen Bereich noch immer Diagnosen bei Frauen und Männern. Es sei an der Zeit, Fragen zu stellen.

Meier, Expertin für das Thema Frauenheilkunde, freut sich insbesondere Frauen zu stärken. Das Thema Selbstfürsorge sei während der vergangenen Jahre wieder stärker in den gesellschaftlichen Fokus gerückt, sagt Meier. Als Frau oder Mann differenziert und auf Augenhöhe behandelt und ernst genommen zu werden, gehöre unbedingt dazu. Der Vortrag findet am Dienstag, 10. März, um 18 Uhr im Marstall, Schlossplatz 11 in Winsen statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erwünscht. Weitere Informationen und Anmeldung gibt es im Internet unter www.kvhs-harburg.de, Kursnummer 261C026WI, oder unter www.winsen.de/gendermedizin2026. (dh)

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