
Stelle/Winsen (Luhe). Das Endoprothetikzentrum im Krankenhaus Winsen lädt zu einem kostenlosen GesundheitsGespräch ein. Dr. Amir Iptchiler, Chefarzt und Zentrumsleiter, informiert am Donnerstag, 19. März, über spezialisierte Möglichkeiten beim Hüft- und Kniegelenkersatz.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses. In Deutschland werden jährlich mehr als 400.000 künstliche Gelenke implantiert. Während viele Eingriffe standardisiert ablaufen, gibt es auch anspruchsvolle Fälle, die besondere Expertise erfordern. Das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung in Winsen hat sich genau darauf spezialisiert. Jährlich führt das Team 700 Gelenkersatzeingriffe durch. Das Krankenhaus ist das einzige in der Versorgungsregion, das beim Gelenkersatz die Maximalversorgung anbietet.
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Expertise für komplexe Fälle
Besonders komplex sind Revisionen, also der Austausch von künstlichen Gelenken in kritischen Situationen. „In den letzten Jahren ist die Zahl der Frakturen rund um eingesetzte künstliche Gelenke gestiegen – häufig verursacht durch Stürze, vor allem bei älteren Patienten”, sagt Iptchiler.
Neben der personellen Fachkompetenz halte das Zentrum ein umfangreiches Portfolio verschiedenster moderner Spezialimplantate vor. So könne jeder Patient mit der individuell passenden Prothese versorgt werden, damit er wieder in seine gewohnte Alltagsnormalität zurückkehren könne. Das Expertenteam aus speziell geschulten Operateuren versorgt gemeinsam mit Iptchiler auch besondere Behandlungsfälle.
Dazu gehören schwierige anatomische Verhältnisse, gelockerte oder infizierte Gelenkprothesen. Auch komplexe Revisionen, etwa bei Knochenbrüchen um den Gelenkersatz herum, sind möglich. Unter dem Motto „Hüft- und Kniegelenkersatz: Endoprothetik in Winsen – wir stellen uns auch speziellen Herausforderungen” steht das Team allen Interessierten Rede und Antwort. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (dh)








