
Stelle/Winsen (Luhe). Das Museum im Marstall erweitert sein Angebot und zieht ins Krankenhaus ein. Sophia Meyn, die neue Bundesfreiwillige, koordiniert eine Kooperation zwischen dem Museum und dem Krankenhaus Winsen (Luhe). Sie entwickelt Ausstellungen und plant ein Kulturprogramm für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter.
Mit seinem Format „Museum vor der Tür” möchte das Museum im Marstall Wissen über regionale Kultur und Geschichte auch außerhalb seiner festen Ausstellungsräume vermitteln. Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Krankenhauses Winsen ermöglicht nun eine neue Kooperation. Künftig sollen kleine Kulturpausen im Krankenhaus für Abwechslung sorgen.
Geplant sind wechselnde Ausstellungen in öffentlich zugänglichen Bereichen des Krankenhauses. Diese beleuchten unterschiedliche Aspekte der regionalen Geschichte und Kultur. Ein begleitendes Kulturprogramm umfasst kleine Konzerte und Vorführungen historischen Handwerks. Sophia Meyn arbeitet bereits an der praktischen Umsetzung. Gemeinsam mit dem Museumsteam entwickelt sie Ideen für das kulturelle Programm. Derzeit bereitet sie eine Ausstellung zur Geschichte des Krankenhauses vor. Im Museumsarchiv suchte sie nach geeigneten Abbildungen und Unterlagen.
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Erste Veranstaltung noch vor Weihnachten
Die erste Veranstaltung soll noch vor Weihnachten im Krankenhaus stattfinden. In wenigen Wochen startet das Projekt. Die Kulturpausen sollen den Alltag für Menschen im Krankenhaus positiver gestalten. Die Sozial- und Kulturstiftung Giesela und Rolf Wiese sowie die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Krankenhauses Winsen unterstützen das Projekt finanziell und ideell. Die GiRoWi-Stiftung ermöglicht bereits im vierten Jahr einen Bundesfreiwilligendienst im Museum im Marstall. Erstmals ist dieser an ein konkretes Projekt gebunden. (dh)








