Über 40 Künstler in Sonderausstellung im Marstall Winsen

Eindrücke aus der Ausstellung - Künstler im Raum Winsen. Foto: Lepper
Eindrücke aus der Ausstellung - Künstler im Raum Winsen. Foto: Lepper

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Stelle/Winsen (Luhe). Das Museum im Marstall präsentiert bis Anfang März 2026 eine umfangreiche Kunstausstellung. Die Sonderausstellung „Mit Pinsel, Stein und Stift – Künstler im Raum Winsen” zeigt Werke von mehr als 40 Künstlerinnen und Künstlern, die im 19. und 20. Jahrhundert in der Region lebten oder arbeiteten.

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Die Ausstellung gliedert sich in vier Bereiche: Winsen, Landschaft, Portrait sowie Architektur und Skulptur. Besonders das Winsener Schloss diente vielen Malern als Motiv. Ernst Odefey stellte es expressionistisch dar, Christian Probst und P. Zühlke arbeiteten mit feinen Details, während Brigitte Kranich eine abstrakte Darstellung wählte.

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Auch die Luheinsel mit ihren Fachwerkgebäuden inspirierte die Künstler zu unterschiedlichen Interpretationen. In der Landschaftsmalerei reicht die Bandbreite vom leuchtenden Ölgemälde „Brackeler Tonwerk” der Stöckter Malerin Margarete Schneefus über Holzschnitte von Hugo Friedrich Hartmann bis zum expressiven Abendhimmel Richard von Vegesacks. Die Portraitabteilung zeigt unter anderem Zeichnungen von Schneefus und zwei Bilder des Winsener Künstlers Ole Ohlendorff.

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Schüler gestalten eigenen Bereich

Skulpturen sind teilweise in der Ausstellung zu sehen. Für weitere Werke im Stadtgebiet liegt ein Plan mit Erläuterungen aus. Die St.-Marien-Kirche mit ihren Fensterbildern ist ein besonderer Anlaufpunkt. Der aktuelle Leistungskurs Kunst des Gymnasiums Winsen präsentiert eigene Arbeiten in einem separaten Ausstellungsbereich.

Die Schau läuft bis Sonntag, 8. März, und ist dienstags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Das Museum bleibt am 24., 25. und 31. Dezember sowie an Neujahr geschlossen. Der Eintritt kostet drei Euro für Erwachsene.

Eine öffentliche Führung findet am Samstag, 27. Dezember, statt und kostet sechs Euro. Am Sonntag, 1. März, gibt es einen Vortrag über den Maler und Grafiker Arthur Illies für fünf Euro. Kinder bis 18 Jahre und Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins haben freien Eintritt. (dh)

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