Stelle. Gestern noch Schneeregen, heute eine geschlossene weiße Decke. Was zunächst nach Matsch und nassen Schuhen aussah, hat sich in Stelle innerhalb kurzer Zeit in eine echte Winterlandschaft verwandelt.
Rund 20 Zentimeter Neuschnee liegen inzwischen auf Straßen, Gärten und Wiesen. Der Übergang kam schleichend. Zwischen Regentropfen und ersten Flocken bildete sich zunächst schwerer Matschschnee. In der Nacht sank die Temperatur, der Niederschlag wurde fester, der Schnee blieb liegen. Am Morgen präsentierte sich die Gemeinde fast geräuschlos unter einer geschlossenen Schneedecke.
Vor allem Kinder nutzen das Wetter aus. Schlitten sind wieder im Einsatz, auf freien Flächen entstehen kleine Schneebauten, vereinzelt sogar Iglu-Zelte. Doch nicht nur die Jüngsten sind draußen. Erwachsene ziehen Schlitten hinter sich her, andere sind mit Skiern unterwegs oder gehen mit ihren Hunden durch den frischen Schnee spazieren.

Mit der winterlichen Kulisse rücken jedoch auch Pflichten in den Fokus. Hauseigentümer und Mieter sind dafür verantwortlich, Gehwege vor ihren Grundstücken von Schnee und Eis zu befreien.

In der Regel gilt die Räumpflicht werktags ab 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr. Die Wege müssen so geräumt sein, dass sie sicher passierbar bleiben, bei anhaltendem Schneefall auch mehrfach.

Nach aktuellen Vorhersagen soll es in den kommenden Tagen weiter schneien. Die weiße Phase in Stelle dürfte also noch andauern. Für den Alltag bedeutet das rutschige Wege und mehr Vorsicht im Straßenverkehr, für viele aber auch weiterhin winterliche Bilder direkt vor der Haustür. (cg)
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