Aus Aprilscherz wird Blasrohr-Duell: Petersen gegen Stuhr

Claus Petersen (rechts) von der SPD und Jannik Stuhr von der CDU im Blasrohr-Duell. Foto: Grösch
Claus Petersen (rechts) von der SPD und Jannik Stuhr von der CDU im Blasrohr-Duell. Foto: Grösch

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Stelle/Ashausen. Was als Aprilscherz mit einem hölzernen Vogel begann, wurde nun zumindest sportlich ernst: Die Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Stelle, Claus Petersen von der SPD und Jannik Stuhr von der CDU, haben sich beim Schützenfest Ashausen zu einem besonderen Wettkampf getroffen. Statt um Stimmen ging es diesmal um Punkte – und um eine ordentliche Portion Spaß. Die Kandidatin der Grünen, Dr. Kathleen Schwerdtner Máñez, ließ sich urlaubsbedingt entschuldigen.

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Nach einigen Übungsschüssen mit dem Blasrohr wurde es ernst. In drei Runden mit jeweils sechs Versuchen mussten die beiden Kandidaten möglichst viele Punkte sammeln. Besonders die erste Runde war spannend, bevor sich Stuhr zunehmend absetzen konnte. Am Ende hatte Jannik Stuhr mit 44 Punkten die Nase vorn. Claus Petersen kam auf 27 Punkte. Damit ging der kleine Wettkampf zwar deutlich an Stuhr, im Mittelpunkt stand aber der gemeinsame Spaß an der ungewöhnlichen Aktion.

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Die Idee dazu entstand rund um den Aprilscherz von stelle-aktuell.de. Unter der Überschrift „Holzvogel statt Wahlzettel: Neue Bürgermeisterwahl in Stelle“ war behauptet worden, dass derjenige, der beim Vogelschießen in Ashausen den Holzvogel zu Fall bringt, automatisch Bürgermeister der Gemeinde Stelle wird. Die tatsächliche Bürgermeisterwahl findet natürlich ganz klassisch mit einem Stimmzettel statt. Der Aprilscherz entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Schützenverein Ashausen. Nun haben Petersen und Stuhr den Spaß noch einmal sportlich aufgegriffen. (cg)

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