Fünf Jahre Kampf: SPD drängt auf Tempo-Entscheidung in Stelle

Heinz-Dieter Adamczak (SPD) will Antworten zur Geschwindigkeitsreduzierung auf Kreisstraßen in Stelle und Ashausen. Foto: ein
Heinz-Dieter Adamczak (SPD) will Antworten zur Geschwindigkeitsreduzierung auf Kreisstraßen in Stelle und Ashausen. Foto: ein

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Stelle/Ashausen. Heinz-Dieter Adamczak (SPD) hat sich erneut mit einem förmlichen Auskunftsbegehren an die Kreisverwaltung gewandt. Der Kreistagsabgeordnete aus Stelle will wissen, wie weit die Prüfung geschwindigkeitsreduzierender Maßnahmen auf mehreren Kreisstraßen in Stelle und Ashausen gediehen ist. Ende Mai sollten Ergebnisse vorliegen. Ende Mai ist jetzt.

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Konkret geht es um drei Straßenabschnitte: Die K 8 in Höhe von Dat Olle Huus in Ashausen, die Kreuzung Unter den Linden/Bardenweg in Stelle (K 22) und die K 86 in der Ortsmitte von Stelle. Die Begründungen für Tempolimits sind unterschiedlich. Teilweise handelt es sich um Schulwege. An anderen Stellen erreiche der Lärm Ausmaße, die für Anwohner besonders nachts gesundheitsgefährdend sind. Zudem ist die Überquerung der Straße für gehbehinderte Menschen oder kleine Kinder gefährlich.

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Adamczak zeigt sich trotz der langwierigen Prüfung optimistisch. Er habe mittlerweile das Gefühl, dass sich alle Seiten um eine pragmatische Lösung zum Wohl der Steller Bürgerinnen und Bürger bemühten, sagt er. Bei aller Kritik, die er in der Vergangenheit an der schleppenden Bearbeitung durch die Kreisverwaltung geübt habe, dürfe das nicht unerwähnt bleiben. Seine letzte Information zum Sachstand sei gewesen, dass mit Ergebnissen und Auswertungen Ende Mai zu rechnen sei.

Seit 2021 im Einsatz für Tempolimits

Der erste Antrag der SPD auf Geschwindigkeitsreduzierung auf der K 86 stamme aus dem Jahr 2021, erklärt Adamczak. Seitdem habe die SPD in Stelle Kreis- und Gemeindeverwaltungen immer wieder gedrängt, eine Lösung für die Verkehrsprobleme auf den Kreisstraßen im Gemeindegebiet zu finden. Dabei erfuhr sie breite Unterstützung durch die anderen Fraktionen und Gruppen im Gemeinderat.

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Adamczak hofft, dass die Zielgerade nun erreicht ist. „Das wäre nach der langen Zeit des Kämpfens großartig”, sagt er. (tj)

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