Stelle/Ashausen. Jannik Stuhr (CDU), Bürgermeisterkandidat der Gemeinde Stelle, und die Europaabgeordnete Lena Düpont haben den landwirtschaftlichen Betrieb von Katja und Siegfried Wiegels in Ashausen besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung regionaler Landwirtschaft, Direktvermarktung und die Herausforderungen für familiengeführte Betriebe.
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Siegfried Wiegels betreibt in Ashausen einen vielseitigen Hof mit Rinderhaltung, Blumenanbau und Hofladen. Das Angebot wird durch die Direktvermarktung regionaler Produkte ergänzt. Kurze Lieferketten und Produkte aus der Region stehen im Fokus des Betriebs.
Die Übergabe an die nächste Generation läuft bereits. Kilian Kaiser und Jan Uhrbach übernehmen schrittweise die Verantwortung für den Hof. Sie stehen für die Fortsetzung der landwirtschaftlichen Tradition mit modernen Ansätzen.
Vom Hofladen zum Online-Geschäft
Auch Madelene Uhrbach, die Tochter von Siegfried Wiegels, ist Teil der neuen Generation. Mit ihrem Projekt Naschikarre verbindet sie kreative Ideen mit neuen Formen der Vermarktung. Über einen Online-Shop kann Partyzubehör gemietet werden. Der Showroom befindet sich in Ashausen.
Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe sind. Steigende Anforderungen, Bürokratie und wirtschaftlicher Druck stellen viele Betriebe vor große Herausforderungen. Auf dem Hof Wiegels zeigten sich gleichzeitig die Chancen, die in regionaler Wertschöpfung und neuen Vermarktungswegen liegen.
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„Betriebe wie der Hof Wiegels stehen für die Stärke unseres ländlichen Raums”, sagt Stuhr. Sie verbänden Tradition mit neuen Ideen und leisteten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Versorgung und zur Identität der Gemeinde.
Politische Unterstützung gefordert
Die gezielte Stärkung des Mittelstands, die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe sowie bessere Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer spiegeln die Themen wider, für die sich Stuhr seit Jahren in der Kommunalpolitik einsetzt. Neue Nutzungskonzepte und die Unterstützung familiengeführter Betriebe spielen dabei eine zentrale Rolle.
Düpont unterstrich die Bedeutung europäischer Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft. „Viele Entscheidungen werden auf europäischer Ebene getroffen”, sagt die Europaabgeordnete. Umso wichtiger sei es, die Perspektiven der Betriebe vor Ort in die politischen Prozesse einzubringen.
„Eine starke lokale Wirtschaft beginnt vor Ort”, sagt Stuhr. Das gelte für landwirtschaftliche Betriebe, Handwerksbetriebe und innovative Gründungen. Ziel müsse es sein, hier zu unterstützen, damit die Betriebe erhalten werden und sich weiterentwickeln können. (tj)







