
Stelle/Fliegenberg. Dichter Kunstnebel quoll am Mittwochabend aus einem Einfamilienhaus in der Straße Hougenlann. Vier Menschen wurden in dem Gebäude vermisst, ein Feuer in der Küche hatte das Haus unbewohnbar gemacht. Glücklicherweise war das Szenario nur eine Übung der Gemeindefeuerwehr Stelle.
Gegen kurz vor 19 Uhr am Mittwoch, wurden die Feuerwehren Fliegenberg/Rosenweide, Stelle und Ashausen mit dem Einsatzstichwort F2‑Y alarmiert. Die zuerst eintreffenden Kräfte aus Fliegenberg/Rosenweide fanden den angenommenen Küchenbrand vor. Vier Personen galten als vermisst, bei der Übung durch Puppen dargestellt. Gruppenführer Sebastian Beecken ließ aufgrund der Lage weitere Wehren nach Alarm- und Ausrückeordnung nachalarmieren.
Das Gebäude war vollständig mit Kunstnebel verraucht. Zwei Trupps gingen unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Menschenrettung in das Haus vor. Parallel dazu bauten weitere Einsatzkräfte eine Wasserversorgung auf und bereiteten die Brandbekämpfung vor.
Drei Vermisste schnell gefunden
Nachdem die Atemschutztrupps drei vermisste Puppen gefunden und gerettet hatten, konnte die Brandbekämpfung beginnen. Der angenommene Brand war schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht.
Im weiteren Verlauf fanden die Einsatzkräfte die letzte vermisste Puppe in einem Kellerraum unterhalb der Küche. Die Person galt im Übungsszenario als leicht verletzt und wurde ebenfalls gerettet. Anschließend gab die Übungsleitung das Ende der Übung bekannt.
Zufriedenheit bei Führungskräften
Vor Ort machten sich Gemeindeausbildungsleiter Sven Wilkens und Gemeindebrandmeister Dennis Flügge ein Bild vom Übungsgeschehen. Beide zeigten sich mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Im Anschluss wurden einige wenige Punkte gemeinsam besprochen und für zukünftige Einsätze genauer betrachtet.
Die Übung diente insbesondere dazu, das Zusammenspiel der beteiligten Feuerwehren, die Menschenrettung unter Atemschutz sowie die Zusammenarbeit mit der Drohneneinheit zu trainieren. Im Einsatz waren die Feuerwehr Fliegenberg/Rosenweide mit einem LF20 und MTW, die Feuerwehr Stelle mit einem HLF 20 und dem ELW 1 sowie die Feuerwehr Ashausen mit MTW und Drohne. (dh)







