Sparkasse Harburg-Buxtehude würdigt 300 Engagierte aus der Region

In drei Talkrunden gewährten Vertreter verschiedener Organisationen Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit. Foto: Sparkasse Harburg-Buxtehude.
In drei Talkrunden gewährten Vertreter verschiedener Organisationen Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit. Foto: Sparkasse Harburg-Buxtehude.
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Stelle/Landkreis Harburg. Rund 300 Menschen aus Vereinen, gemeinnützigen Organisationen und Institutionen der Region folgten am Montagabend der Einladung der Sparkasse Harburg-Buxtehude in die Burg Seevetal. Sie engagieren sich im Sport, in der Kultur, in sozialen Bereichen und im Katastrophenschutz. Viele von ihnen ehrenamtlich. An diesem Abend sollten sie ausgewählte Projekte erleben, sich untereinander vernetzen und vor allem Wertschätzung erfahren. Es wurde ein Abend voller Schaffenskraft, Inspiration und Dankbarkeit.

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Zu Jahresbeginn lädt die Sparkasse Harburg-Buxtehude traditionell die von ihr geförderten Vereine und Institutionen ein. Es geht darum, über die rein finanzielle Unterstützung hinaus Danke zu sagen. Vorstandsmitglied Frederik Schröder machte in seiner Begrüßung deutlich, dass es der Sparkasse um mehr als Geld geht. „Unser Ziel ist es, mit unserem Beitrag das regionale Engagement nachhaltig zu sichern. Wir wollen nah an den Menschen sein, Verantwortung für die Region übernehmen und gemeinsam Zukunft gestalten”, sagt Schröder. Er versprach den Anwesenden, dass die Sparkasse ihnen auch in den kommenden Jahren als verlässlicher Partner zur Seite steht.

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Die Zahlen sind beeindruckend. Mehr als 750 Projekte hat die Sparkasse im vergangenen Jahr unterstützt, und das mit einer Rekord-Summe von knapp 2,4 Millionen Euro. Von der kleinen Spende für die Theatergruppe oder den Kindergarten bis zum Sponsoring der Bundesligamannschaft ist alles dabei. Damit ist die Sparkasse Harburg-Buxtehude einer der größten nicht-staatlichen Förderer im Süden Hamburgs. „Uns erreichen Woche für Woche so viele Anfragen und wir sind glücklich, dass wir vieles auch unterstützen können. Weil uns die Region und die Menschen in unserem Geschäftsgebiet einfach am Herzen liegen”, sagt Jörn Stolle, Leiter der Unternehmenskommunikation der Sparkasse.

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Im Jahr 2025 kam eine Besonderheit hinzu. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude feierte ihr 25-jähriges Fusions-Jubiläum. Aus diesem Anlass lobte das Finanzinstitut eine Jubiläums-Spende in Höhe von 125.000 Euro für gemeinnützige Projekte zur Förderung der nachhaltigen Energie und Mobilität aus. „Die ausgewählten Vereine und Organisationen haben mit dem Geld E‑Bikes und Lastenfahrräder angeschafft, Ladestationen installiert oder es für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Vereinsheim eingesetzt”, berichtet Stolle.

Vom Spitzensport bis zur Stiftungsarbeit

Der Sparkassen-Kommunikationsleiter moderierte auch drei Talkrunden, die einen Eindruck der großen Vielfalt des Engagements in der Region vermittelten. In der ersten Runde spannte sich der thematische Bogen weit. Stefanie Melbeck, ehemalige Handball-Nationalspielerin und Olympia-Teilnehmerin, Antonia Marmon, Geschäftsführerin des Harburg-Marketing, und Achim Biesenbach, Vorsitzender des Stadtjugendrings Buxtehude, sprachen über Themen von der Olympia-Bewerbung Hamburgs über die Herausforderungen des Stadtmarketings in Harburg bis zur Arbeit des Stadtjugendrings in Buxtehude.

Drei Talkunden

In der zweiten Talkrunde gab Nele Hobst, Vorsitzende des DRK Ortsvereins Winsen, einen eindrucksvollen Einblick in ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement beim Deutschen Roten Kreuz. Kirsten Möhle von der Neugrabener Turnerschaft nahm die Zuhörer mit in die Welt der Organisation eines mittelgroßen Sportevents wie dem Rosengartenlauf. Nikolaus Lemberg, Geschäftsführer des Vereins Interessengemeinschaft, stellte dessen Arbeit vor, die von der Ambulanten und Tagespflege über die Betreuung Demenz-erkrankter Menschen bis zur Schulbegleitung reicht.

Die dritte Talkrunde hatte das Thema Stiftungen zum Gegenstand. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt mit ihren eigenen Stiftungen wie auch den von ihr betreuten Stiftungsfonds verschiedenste Projekte in der Region. Das Thema rückt zunehmend in den Fokus, wussten Stiftungsmanagerin Isabel Klindworth und Stephan Tiedemann, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung für Stifter der Sparkasse, zu berichten. „Die Möglichkeit, zu Lebzeiten festzulegen, wie das eigene Vermögen nach dem Ableben sinnstiftend verwendet werden soll, ist für immer mehr Menschen von Interesse”, sagt Tiedemann. Um zu zeigen, wie Stiftungsarbeit funktioniert, gewährten Heike Duisberg-Schleier, Leiterin des Museums Kunststätte Bossard in Jesteburg, und Matthias Clausen, Vorsitzender der Kulturstiftung Seevetal, spannende Einblicke in ihre Arbeit.

Musik und Malerei als Rahmenprogramm

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch zwei musikalische Beiträge von Schülern des Gymnasiums am Kattenberge in Buchholz sowie ein während der Veranstaltung live gemaltes Bild des Harburger Stadtmalers Ralf Schwinge. Seine Ausstellung „Harburger Ansichten 2.0” kann derzeit in den Räumen der Sparkasse in Harburg besichtigt werden. (tj)

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