Stelle/Landkreis Harburg. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der MERKUR Spielbanken in Niedersachsen für Mittwoch, 11. Februar, zu einem Warnstreik auf. Die Arbeitsniederlegung findet einen Tag vor der dritten Verhandlungsrunde statt. Auch der Standort in Hittfeld ist von dem Warnstreik betroffen.
Gäste der Spielbanken müssen mit eingeschränkten Öffnungszeiten, einem reduzierten Spielangebot und möglicherweise auch geschlossenen Häusern rechnen. Der Warnstreik soll den Forderungen der Gewerkschaft Nachdruck verleihen.
In der zweiten Verhandlungsrunde am 27. Januar hatten sich ver.di und die MERKUR SPIELBANKEN Niedersachsen GmbH angenähert. Die Gewerkschaft erhielt im Nachgang ein zweites Angebot des Unternehmens.
„Wir begrüßen die Bereitschaft von Herrn Kampe, mit uns über Gehalt, Weihnachts- und Urlaubsgeld und ein Ende der gekappten Zeitzuschläge zu verhandeln”, sagt Martina Haack, Verhandlungsführerin von ver.di. „Wir schauen allerdings auch auf die Entgeltsteigerungen, von denen wirklich alle Beschäftigten profitieren. Und da liegen wir einfach noch auseinander. Wir fordern sieben Prozent mehr Gehalt.”
Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr
Konkret verlangt ver.di für die 430 Beschäftigten der Spielbanken in Niedersachsen eine Entgelterhöhung von sieben Prozent. Zusätzlich sollen Weihnachts- und Urlaubsgeld gezahlt sowie bezahlte Pausen für alle Mitarbeiter eingeführt werden.
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Die dritte Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft und dem Arbeitgeber findet am Donnerstag, 12. Februar, statt. Ob dann eine Einigung erzielt werden kann, bleibt abzuwarten. (tj)
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