Vogelgrippe: Weiterer Ausbruch in Wistedt mit 2.500 Gänsen

Gans. Foto: Symbolbild
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Stelle/Landkreis Harburg. Die Vogelgrippe ist im Landkreis Harburg zum dritten Mal ausgebrochen. In einer weiteren Herde eines bereits betroffenen Betriebs in Wistedt ist die hochansteckende Geflügelpest ausgebrochen. Rund 2.500 Gänse sind betroffen.

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Das Friedrich-Löffler-Institut hat den Ausbruch des Subtyps H5 bestätigt. Das Veterinäramt des Landkreises erweitert ab sofort die bestehende Schutzzone auf einen Radius von drei Kilometern und die Überwachungszone auf zehn Kilometer um die Geflügelhaltung. In beiden Zonen gilt Stallpflicht für sämtliches Geflügel, unabhängig von der Anzahl der gehaltenen Tiere.

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Eine weitere Schutz- und Überwachungszone besteht um eine kleine Gänsehaltung in Todtglüsingen. Die betroffenen Tiere in Wistedt werden derzeit tierschutzgerecht getötet. Tierärzte der Kreisverwaltung untersuchen alle Geflügelhaltungen in der erweiterten Schutzzone sowie stichprobenartig die Betriebe im zehn Kilometer Radius. Geflügelausstellungen und Geflügelmärkte sind untersagt.

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Meldepflicht für alle Halter

Geflügelhalter müssen Auffälligkeiten bei ihren Tieren sowie Krankheits- oder Todesfälle dem Veterinäramt melden. Dies gilt auch für Kleinst- und Hobbyhaltungen. Alle Geflügelhaltungen müssen ihre Adresse und die Zahl der gehaltenen Tiere beim Veterinäramt angeben und die Bestände bei der Tierseuchenkasse registrieren.

Spaziergänger und Hundebesitzer sollten Kontakt zu toten oder kranken Wildvögeln unbedingt vermeiden. Tot aufgefundene Wildvögel sollten per E‑Mail an tiergesundheit@lkharburg.de gemeldet werden. Das Veterinäramt ist telefonisch unter der Rufnummer 04171–693466 erreichbar. Weitere Informationen und Karten der Restriktionszonen finden sich im Internet unter www.landkreis-harburg.de/gefluegelpest. (dh)

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