Winterwetter: So erfahren Eltern und Kinder von Schulausfällen im Landkreis Harburg

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Stelle/Landkreis Harburg. Das milde Herbstwetter ist nach dem Temperatursturz am Wochenende vorbei. Meteorologen prognostizieren auch für die nächste Zeit fallende Temperaturen um den Gefrierpunkt und teilweise Schneeregen im Landkreis Harburg. Die Kreisverwaltung informiert jetzt über die Regelungen für Schulausfälle bei extremen Winterwetterbedingungen.

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Transparenzhinweis

Bei starken Schneefällen, Schneeverwehungen, Eisregen oder orkanartigen Stürmen kann die Kreisverwaltung einen kreisweiten Unterrichtsausfall anordnen. Die Entscheidung fällt in den frühen Morgenstunden. Sollte die Schülerbeförderung nicht sicher durchgeführt werden können, steht es den Schulen frei, kurzfristig Distanzunterricht anzubieten. An den Berufsschulen in Buchholz und Winsen (Luhe) findet in diesem Fall immer Distanzunterricht statt. Die Bekanntgabe eines Schulausfalls erfolgt bis spätestens 6 Uhr morgens im Radio. Die Schulen werden per E‑Mail informiert. Zusätzlich nutzt der Landkreis digitale Kanäle wie die Warn-App BIWAPP, Facebook und das Webportal der Kreisverwaltung.

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Kostenlose Warn-App informiert direkt aufs Smartphone

Die Bürgerwarn- und Informationsapp BIWAPP ist kostenlos für Android und iOS verfügbar. Nutzer können individuell festlegen, zu welchen Themen und für welches Gebiet sie Informationen erhalten möchten. Aktuelle Meldungen über Schulausfälle erscheinen per Push-Mitteilung direkt auf dem Smartphone. Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-harburg.de/biwapp.

Der Kreis informiert auch über seine Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram sowie über die Homepage www.landkreis-harburg.de. Telefonisch liefert eine Bandansage unter der Rufnummer 04171–693333 rund um die Uhr Informationen über Schulausfälle. Die Mitarbeiter der Abteilung Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung und Mobilität sind bei Bedarf ab 6 Uhr unter den Rufnummern 04171–693287, 04171–693339 und 04171–693577 erreichbar. Wichtig: Wenn der Landkreis keinen Schulausfall bekannt gibt, findet der Unterricht statt.

Das letzte Wort haben jedoch die Eltern. Sie können selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder bei winterlichen Straßenverhältnissen zur Schule schicken. Die Schulen stellen auch während eines Unterrichtsausfalls die Betreuung der Schüler sicher, die nicht zu Hause bleiben können.

Die Kreisverwaltung ordnet einen landkreisweiten Schulausfall nur bei extremen Wetterlagen an. In der Regel kann der Schulbusverkehr bei winterlichem Wetter stattfinden. Dafür sorgen die Mitarbeiter der Betriebsgemeinschaft Straßendienst in Hittfeld. Auch die Busunternehmen treffen rechtzeitig Vorkehrungen für die kalte Jahreszeit. Der Schulbusverkehr im Landkreis ist ein zusammenhängendes Liniennetz. Eine Absage ist daher nur komplett möglich und gilt nur für Schulbusse, nicht für den Regionalbusverkehr. Alle Informationen gibt es unter www.landkreis-harburg.de/schulausfallinfo. (dh)

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