Alpha‑E: CDU will zeitnahe Lösung für Schienenverkehr

Die CDU Nordostniedersachsen bekräftigt auf ihrem Bezirksparteitag das Bekenntnis zum Alpha-E-Projekt für den Ausbau der Bestandsstrecke. Von links: Dr. Merlin Franke, Dr. Cornell Babendererde MdB, Dr. Marco Mohrmann MdL, Vivian Tauschwitz MdB, André Bock MdL. Foto: Niklas Hintze
Die CDU Nordostniedersachsen bekräftigt auf ihrem Bezirksparteitag das Bekenntnis zum Alpha-E-Projekt für den Ausbau der Bestandsstrecke. Von links: Dr. Merlin Franke, Dr. Cornell Babendererde MdB, Dr. Marco Mohrmann MdL, Vivian Tauschwitz MdB, André Bock MdL. Foto: Niklas Hintze
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Stelle/Niedersachsen. Die CDU Nordostniedersachsen hat auf ihrem Bezirksparteitag ihr Bekenntnis zum Alpha-E-Kompromiss bekräftigt. Die Unionspolitiker machten deutlich, dass die Region Verlässlichkeit auf der Schiene braucht. Der Ausbau der Bestandsstrecke sei der einzig realistische und zeitnahe Weg, um die Schieneninfrastruktur zu verbessern.

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Dr. Cornell Babendererde, CDU-Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Harburg, verwies auf die Bedeutung des Projekts für die betroffenen Orte. Sie betonte, dass Alpha‑E der beste Weg sei, die Leistungsfähigkeit des Schienennetzes zügig zu steigern. „Die Menschen erwarten zurecht Lösungen, die ihren Alltag verbessern. Die Lösung ist hierfür keine Neubaustrecke, sondern das Alpha‑E. Es steht für Verlässlichkeit, für Kapazitätsausbau und für ein Ende der jahrelangen Unsicherheiten der Deutschen Bahn”, sagt sie.

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Dr. Merlin Franke, Bezirksvorsitzender der CDU Nordostniedersachsen, unterstrich die Dringlichkeit. Die Unzuverlässigkeit des heutigen Betriebs sei für viele Pendler kaum noch tragbar. „Die Bürger haben keinerlei Verständnis mehr für tägliche Verspätungen und Ausfälle. Deshalb muss der Bestand zügig ertüchtigt werden. Niemand wird akzeptieren, dass wir erst in den 40er- oder 50er-Jahren eine Neubaustrecke bekommen sollen, die bis dahin nichts verbessert. Alpha‑E ist die einzig sinnvolle Lösung”, sagt Franke.

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Unterstützung auf allen Ebenen

Dr. Marco Mohrmann, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, bekräftigte die Position seiner Partei. „Die Ausbauvariante kann schnell den neuen Verkehr und alle Güterprognosen aufnehmen und auch in Kombination mit dem Ausbau von A20 und A39 schnell umgesetzt werden. Wir sind völlig klar in unserem Bekenntnis zu Alpha‑E”, sagt er.

Auch aus dem Landtag kommt Unterstützung für Alpha‑E. André Bock, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der CDU Harburg-Land, verwies auf die wirtschaftliche Relevanz. Eine jahrelang blockierte Region durch Großraumplanungen ohne absehbaren Nutzen sei nicht vermittelbar. „Alpha‑E ist dagegen ein Projekt, das Engpässe realistisch und zeitnah löst”, sagt Bock.

Der Landtagsabgeordnete Jan Bauer ergänzte, der Ausbau sei ein Projekt mit Augenmaß. „Während eine Neubaustrecke Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde, sind Verbesserungen auf der Bestandsstrecke in überschaubaren Zeiträumen erreichbar”, sagt er. Vivian Tauschwitz, Bundestagsabgeordnete für den Heidekreis, mahnte an, dass ländliche Räume nicht weiter übergangen werden dürften. „Alpha‑E ist ein zentraler Baustein für eine moderne Infrastruktur im Norden und ein notwendiges Signal an die Region, dass ihre Anliegen ernst genommen werden”, sagt sie.

Der Bundestagsabgeordnete Alexander Jordan, Verkehrspolitiker aus dem Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg, stellte den überregionalen Kontext heraus. „Alpha‑E erhöht Kapazitäten schneller als jedes Neubauprojekt und fügt sich in die bundesweiten Ausbauprioritäten ein. Wir brauchen belastbare Strukturen, und wir brauchen sie jetzt”, sagt er.

Die CDU Nordostniedersachsen hält am Ausbauprojekt Alpha‑E fest. Die Abgeordneten kündigten an, dieses Ziel auf allen politischen Ebenen weiterhin entschlossen zu vertreten. (dh)

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