Babendererde begrüßt Wehrdienst-Kompromiss als Signal der Stärke

Dr. Cornell Babendererde. Foto: Niklas Hintze
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Stelle. Der Kompromiss beim Wehrdienst steht. Für die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Cornell Babendererde aus dem Landkreis Harburg, ist dies eine wichtige und gute Nachricht.„Die Zeitenwende spiegelt sich nun auch in unserer Verteidigungsfähigkeit wider”, sagt Babendererde.

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Angesichts der sich seit dem russischen Angriffskrieg deutlich verschärften sicherheitspolitischen Bedrohungslage sei es dringend notwendig, die Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands spürbar zu stärken. „Eigene Stärke ist das beste Mittel, um den Verteidigungsfall gar nicht erst eintreten zu lassen”, sagt die Abgeordnete. Entscheidend sei, dass die Bundeswehr den zugesagten NATO-Fähigkeitszielen künftig strukturell, materiell und personell gerecht werde, sagt Babendererde.

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Der Kompromiss sieht vor, dass die Bundeswehr bis zum Jahr 2035 auf 255.000 bis 270.000 aktive Soldatinnen und Soldaten sowie rund 200.000 Reservistinnen und Reservisten anwächst. Dafür sollen alle jungen Männer verpflichtend gemustert werden. Falls sich unter den wehrtauglichen jungen Männern nicht genügend Freiwillige finden, bleibt die Möglichkeit einer sogenannten Bedarfswehrpflicht. Wer länger als zwölf Monate dient, wird Soldat auf Zeit, wer kürzer bleibt, freiwillig Wehrdienstleistender. Um den Dienst an der Waffe attraktiver zu machen, erhält, wer freiwillig dient, rund 2600 Euro brutto monatlich. Ab einer Verpflichtungszeit von einem Jahr wird ein Führerscheinzuschuss gewährt.

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Signal an NATO und Gesellschaft

„Die Einigung der Koalitionspartner ist ein wichtiges Signal an unsere NATO-Verbündeten ebenso wie an potenzielle Aggressoren”, betont Babendererde. Sie sei aber auch ein Signal in die Gesellschaft. „Die Zeiten haben sich verändert”, sagt die Abgeordnete. Der Staat stelle sich darauf ein und passe die Verteidigungsfähigkeit der Situation an.

Mit Blick auf die persönliche Krisenvorsorge rät Babendererde zu einem sogenannten 72-Stunden-Paket, das die EU empfiehlt. Dieses Notvorratspaket ermöglicht eine drei Tage lange Eigenversorgung bei Krisen oder Stromausfällen mit Lebensmitteln, Wasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenlampe und weiteren Basisartikeln. „Es geht nicht um Angstmacherei, sondern um Bewusstsein und Vorbereitung für jede und jeden von uns”, sagt Babendererde. (dh)

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