
Stelle/Ashausen. Der Klassenerhalt der SG Scharmbeck-Pattensen-Ashausen in der vergangenen Saison war eine der großen Geschichten der Landesliga. Als Aufsteiger kämpfte sich die SG nach einer schwierigen Hinrunde mit einer beeindruckenden Rückserie noch zum Ligaverbleib. Diesen Schwung möchte die Mannschaft nun in die Saison 2026/27 mitnehmen – auch wenn die Vorbereitung bislang alles andere als nach Plan verlief.
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„Yannick und ich sind mit der Vorbereitung überhaupt nicht zufrieden. Es sind einfach zu viele Urlauber permanent weg“, sagt Trainer Marinus Bester, der gemeinsam mit Yannick Hinsch die Mannschaft betreut. Dass viele Spieler trotz des lange bekannten Rahmenterminkalenders ihren Urlaub in die Sommervorbereitung gelegt hätten, habe die Arbeit des Trainerduos deutlich erschwert. Kontinuierliche Trainingsarbeit sei dadurch kaum möglich gewesen.
Dabei weiß Bester genau, dass sich der Kraftakt der vergangenen Saison nicht beliebig wiederholen lässt. Nach einer schwachen Hinrunde zahlte der Aufsteiger zunächst viel Lehrgeld, ehe eine bärenstarke Rückserie den verdienten Klassenerhalt sicherte. „Den Kraftakt, den wir in der letzten Saison mit einer sehr starken Rückrunde geleistet haben, kann man nicht ständig wiederholen“, mahnt der Coach. Ziel müsse es deshalb sein, von Beginn an konstanter zu punkten und sich gar nicht erst wieder in eine ähnliche Ausgangslage zu bringen.
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Für einen ersten Dämpfer sorgte das deutliche 1:7 im Testspiel gegen den TSV Bardowick. Bester misst dem Ergebnis allerdings keine allzu große Bedeutung bei. Im Gegenteil: „Für uns Trainer war das ein sehr guter Hallo-wach-Effekt.“ Lieber würden Schwächen in der Vorbereitung sichtbar als später im Punktspielbetrieb.
Mit insgesamt fünf Neuzugängen sieht sich die SG personell breiter aufgestellt. Die erste echte Standortbestimmung wartete allerdings schon vor dem Landesliga-Start. Bereits am Freitag gastierte die SG in der ersten Runde des Bezirkspokals beim klassentieferen Bezirksligisten Buchholzer FC.
Obwohl die Partie mitten in der Vorbereitung stattfand, besitzt der Wettbewerb für Bester einen hohen Stellenwert. „Ich bin totaler Pokalfan. Wenn es am Ende etwas zu gewinnen gibt – und wenn es nur ein Pokal ist, in den man etwas reinfüllen kann –, dann will ich mir das als Fußballer nicht entgehen lassen“, sagt der Coach. Entsprechend sollte die Partie beim Buchholzer FC nicht nur als weiterer Härtetest dienen, sondern auch den Grundstein für einen erfolgreichen Pflichtspielstart legen.
Nach dem sensationellen Klassenerhalt als Aufsteiger will sich die SG nun dauerhaft in der Landesliga behaupten. Gelingt es, die Lehren aus der vergangenen Saison mitzunehmen und diesmal von Beginn an konstant zu punkten, könnte die Spielzeit 2026/27 deutlich ruhiger verlaufen als die vergangene.
Weitere Ergebnisse zum Fussball Wochenende sowie Tabellen und die LAFU Elf gibt es auf landkreis-fussball.de (lafu)
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