Stelle/Winsen (Luhe). Der MTV Borstel-Sangenstedt wartet weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2026 und steckt tief im Abstiegskampf der Bezirksliga Lüneburg. Beim 2:2 gegen den TuS Eversen/Sülze zeigte die Mannschaft zwar Moral, verpasste aber erneut einen dringend benötigten Dreier.
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In der ersten Halbzeit bestimmte Borstel über weite Strecken das Geschehen, ohne sich jedoch klare Torchancen zu erarbeiten. Nach dem Seitenwechsel folgte dann der Dämpfer: Nach Abstimmungsproblemen bei einem Diagonalball ging Eversen durch Marc Gyüker (47.) in Führung.
Die Gastgeber reagierten jedoch stark. Nur wenige Minuten später wurde Torjäger Marvin Mißfeld freigespielt und traf mit einem wuchtigen Abschluss unter die Latte zum 1:1 (56.). Doch die erneute Führung der Gäste ließ nicht lange auf sich warten – unglücklich fälschte Spielertrainer Lukas Pägelow einen Ball per Kopf ins eigene Tor ab (59.).
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In der Schlussphase setzte Borstel alles auf eine Karte und drängte auf den Ausgleich. Der verdiente Lohn folgte kurz vor dem Ende: Nach einer Ecke von Gruhn staubte Gerit Nowostawski zum 2:2 ab (88.).
„Eine deutliche Steigerung zu den letzten Wochen, was Intensität und Willen angeht. Dennoch brauchen wir zügig einen Dreier“, lautete das Fazit von Coach Pägelow nach der Partie.
Mit dem Remis bleibt Borstel auf einem Abstiegsplatz und hat weiterhin drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Die Lage ist brisant: Es droht der erste Abstieg seit dem Aufstieg in die damalige Bezirksklasse im Jahr 1996. Umso wichtiger wird das Nachholspiel an Ostern gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht aus Hermannsburg – ein Sieg ist Pflicht.
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