Arbeitsschutz im Sommer: Wasser, Sonnencreme und Schatten

Bloß reichlich Wasser trinken: Wer draußen in der Sommerhitze arbeitet, braucht jede Viertelstunde einen kräftigen Schluck Wasser. „Dabei ist das Durstlöschen Sache des Chefs: Er muss nämlich für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen“, sagt Achim Bartels von der IG BAU Hamburg. Foto: Florian Göricke
Bloß reichlich Wasser trinken: Wer draußen in der Sommerhitze arbeitet, braucht jede Viertelstunde einen kräftigen Schluck Wasser. „Dabei ist das Durstlöschen Sache des Chefs: Er muss nämlich für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen“, sagt Achim Bartels von der IG BAU Hamburg. Foto: Florian Göricke

Politische Werbung

Transparenzhinweis

Stelle/Landkreis Harburg. Wasser, Sonnencreme und Schatten: Diese drei Begriffe fassen zusammen, worauf es für alle ankommt, die im Landkreis Harburg unter freiem Himmel arbeiten. Die IG BAU Hamburg macht jetzt auf die wichtige WSS-Regel aufmerksam und fordert Arbeitgeber auf, ihre Beschäftigten konsequent vor den Gefahren intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen.

Politische Werbung

Transparenzhinweis

„Eincremen, eincremen, eincremen. Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A und O gegen Hautkrebs”, sagt Achim Bartels, Vorsitzender der IG BAU Hamburg. Der Gewerkschafter betont, dass Sonnencreme aus der Tube mittlerweile ein unverzichtbarer Teil des Arbeitsschutzes geworden ist.

Werbung

„Es ist wichtig, sich im Job nicht verbrennen zu lassen”, warnt Bartels. Diese Regel gilt für Maurer, Straßenbauer und Dachdecker im Kreis Harburg genauso wie für Landschaftsgärtnerinnen oder Erntehelfer. „Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Auch ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf dem Bau”, sagt Bartels. Für die entsprechende Schutzausrüstung müsse der Arbeitgeber sorgen.

+++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++

Arbeitgeber in der Pflicht

Das gilt auch für ausreichend Getränke. „Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs”, sagt Bartels. Der Bezirkschef der IG BAU Hamburg fordert alle Arbeitgeber im Landkreis Harburg auf, eine „Getränke-Flatrate” bereitzustellen, wenn Beschäftigte tagsüber draußen sind. Bei schwerer Arbeit in großer Hitze empfiehlt die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken. „Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees”, sagt Bartels.

Neben ausreichend Flüssigkeit sind regelmäßige Pausen im Schatten wichtig, etwa unter einem Sonnensegel. „Außerdem sollten Arbeitszeiten stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden gelegt werden”, rät Bartels. Damit schließt sich der Kreis zur WSS-Regel: Wasser, Sonnencreme und Schatten sind die drei entscheidenden Faktoren für sicheres Arbeiten unter freiem Himmel.

Regelmäßige Kontrolle empfohlen

Die IG BAU empfiehlt zudem einen regelmäßigen Hautkrebs-Check: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die regelmäßig draußen arbeiten, zum Hautarzt gehen. Diese Vorsorgeuntersuchung kann helfen, Hautveränderungen frühzeitig zu erkennen.

Praktische Tipps zum effektiven Sonnen- und Hitzeschutz für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft zusammengestellt. Die Informationen sind online abrufbar unter www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien/praemie/individueller-sonnen-und-hitzeschutz. (dh)

Mach stelle-aktuell.de zu deiner bevorzugten Nachrichtenquelle bei Google

Wenn du unsere Berichterstattung schätzt und Nachrichten von stelle-aktuell.de künftig häufiger in den Google-Schlagzeilen sehen möchtest, kannst du unsere Seite ganz einfach als bevorzugte Quelle festlegen. Dafür brauchst du lediglich ein Google-Konto.
Hier fügst du stelle-aktuell.de mit wenigen Klicks hinzu.

Werbung

Hier geht es zur Webseite von Kervita