Stelle. Die metronom Eisenbahngesellschaft hat am Freitag ihren kompletten Zugbetrieb eingestellt. Starker Schneefall, Schneewehen und anhaltender Wind machen einen stabilen Bahnbetrieb unmöglich. Betroffen sind alle Linien der metronom Eisenbahngesellschaft und der Marke enno.
Die Einstellung erfolgt schrittweise und wird im weiteren Verlauf des Freitags vollständig umgesetzt. Konkret betroffen sind die Linien RE2, RE3, RB31, RE4 und RB41 der metronom Eisenbahngesellschaft sowie die enno-Linien RE30 und RE50. Für Pendler und Reisende aus der Region bedeutet das: Kein Zugverkehr mehr auf den wichtigen Verbindungen zwischen Hamburg, Lüneburg und Uelzen.
Die Witterungsbedingungen sind extrem. Starker Schneefall legt sich auf Gleise und Weichen. Schneewehen türmen sich auf den Strecken. Dazu kommt anhaltender, teils böiger Wind. Diese Kombination macht einen verlässlichen Betrieb derzeit unmöglich.
Räumkräfte kämpfen vergeblich
Schneeräumkräfte der Deutschen Bahn sind zwar im Einsatz und räumen Weichen sowie Anlagen frei. Doch der starke Wind setzt die freigeräumten Stellen innerhalb kürzester Zeit erneut mit Schnee zu. Ein stabiler und verlässlicher Betrieb kann unter diesen Bedingungen nicht gewährleistet werden.
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Die Folgen für Fahrgäste sind erheblich. Es kommt zu massiven Verspätungen. Zudem besteht ein deutlich erhöhtes Risiko, dass Züge unterwegs stranden. Fahrgäste könnten unter Umständen über längere Zeiträume in den Zügen festsitzen.
Ob am Samstag ein regulärer Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann, ist noch unklar. Die Entscheidung ist abhängig von der weiteren Wetterentwicklung. (tj)










