CDU-Bundestagsabgeordnete Babendererde besucht Biogasanlage in Stelle

CDU-Abgeordnete Cornell Babendererde informierte sich vor Ort über die Zukunft der Biogasbranche. Von links: Peter Meyer, Jannik Stuhr, Dr. Cornell Babendererde, Luca Rehwinkel, Heiko Rehwinkel. Foto: Andrea Stenske-Becker
CDU-Abgeordnete Cornell Babendererde informierte sich vor Ort über die Zukunft der Biogasbranche. Von links: Peter Meyer, Jannik Stuhr, Dr. Cornell Babendererde, Luca Rehwinkel, Heiko Rehwinkel. Foto: Andrea Stenske-Becker

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Stelle. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Cornell Babendererde hat die Biogasanlage von Heiko Rehwinkel und Peter Meyer in Stelle besucht. Sie führte mit den Betreibern und Luca Rehwinkel einen Austausch über die Zukunft der Biogasbranche. An dem Gespräch nahm auch Jannik Stuhr CDU-Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Stelle, teil.

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Die seit 2011 betriebene Anlage erzeugt jährlich 7.000.000 Kilowattstunden Strom und versorgt damit etwa 2.000 Haushalte mit klimaneutralem Strom. Als Einsatzstoffe kommen Silomais, Grassilage, Rindergülle und Rindermist zum Einsatz. Die entstehende Wärme wird für die Beheizung von Gewächshäusern einer nahegelegenen Gärtnerei genutzt.

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„Mit unserer flexiblen Stromproduktion bieten wir eine sinnvolle Ergänzung zur Windkraft und Photovoltaik, zudem ist unser Strom im Gegensatz zu den geplanten Gaskraftwerken erneuerbar”, sagt Luca Rehwinkel. In den kommenden Jahren endet für zahlreiche Biogasanlagen die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Deutschlandweit sind nach Angaben der Betreiber rund 10.000 Anlagen betroffen. Ohne Anschlussregelungen droht vielen Betrieben das wirtschaftliche Aus.

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„Viele Betriebe würden ihre Anlagen gern zu flexiblen Speicherkraftwerken weiterentwickeln, stehen aber aktuell vor der Frage, ob sich dieses überhaupt noch lohnt”, sagt Heiko Rehwinkel. Ohne Planungssicherheit könnten notwendige Investitionen in die Flexibilisierung nicht umgesetzt werden.

Stuhr unterstrich die Bedeutung der Anlage für die Region. „Biogasanlagen können Klimaschutz mit regionaler Landwirtschaft verbinden und stärken die Wertschöpfung vor Ort”, sagt er. Für die Gemeinde sei es wichtig, dass diese Strukturen erhalten bleiben. Zu den zentralen Anliegen der Branche zählen mehr Planungssicherheit im Erneuerbare-Energien-Gesetz ab 2027, ein höheres Ausschreibungsvolumen für flexible Anlagen sowie bessere Möglichkeiten zur Integration in die Stromnetze.

„Biogasanlagen sind Bestandteil eines stabilen Energiesystems, weil sie flexibel und bedarfsgerecht Strom bereitstellen können”, sagt Babendererde. Damit dieses Potenzial künftig genutzt werden könne, brauche es verlässliche politische Rahmenbedingungen über das Jahr 2027 hinaus. Die Abgeordnete versprach, die genannten Punkte in ihre politische Arbeit in Berlin einzubringen. (dh)

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