CDU fordert mehr bezahlbaren Wohnraum in Stelle

Jannik Stuhr, Chef der Steller CDU. Foto: ein
Jannik Stuhr, Chef der Steller CDU. Foto: ein

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Stelle. Fehlender Wohnraum ist das Problem, das Bürgermeisterkandidat Jannik Stuhr (CDU) in fast jedem Gespräch mit Bürgern hört. Besonders Familien, junge Menschen und Senioren finden kaum noch bezahlbare Wohnungen in der Gemeinde. Die Fortschreibung des Flächennutzungsplans soll nun Abhilfe schaffen.

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Bei einer Informationsveranstaltung der CDU Stelle hat Stuhr gemeinsam mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Volkmar Persiel und interessierten Bürgern auf die Fortschreibung des Flächennutzungsplans geblickt. Der Plan stellt wichtige Weichen dafür, wie sich Stelle in den kommenden Jahren entwickeln kann.

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Nach einer thematischen Einführung erläuterte Stuhr, für welche Schwerpunkte sich die CDU im Gemeinderat bei der Gemeindeentwicklung eingesetzt hat. Aus Sicht der CDU muss die Fortschreibung des Flächennutzungsplans klare Antworten auf drängende Zukunftsfragen geben: Wo kann neues Gewerbe entstehen? Wo kann neuer Wohnraum entstehen? Wie kann der Charakter der einzelnen Ortsteile bewahrt werden? Und wie gelingt eine Entwicklung der Gemeinde mit Augenmaß?

„Die Fortschreibung des Flächennutzungsplans ist eine große Chance für unsere Gemeinde”, sagt Stuhr. Die CDU wolle in allen Ortsteilen Wohnbauflächen schaffen, dabei aber den eigenen Charakter der Ortsteile erhalten. „In fast jedem Gespräch, das ich in unserer Gemeinde führe, wird fehlender Wohnraum, insbesondere bezahlbarer Wohnraum, als Problem genannt”, erklärt der Bürgermeisterkandidat. Das zeige, wie groß der Handlungsbedarf gerade bei Familien, jungen Menschen und Senioren ist.

Schwerpunkt Wohnen

Für die CDU ist deshalb entscheidend, eine neue Entwicklung an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen auszurichten. Der Schwerpunkt soll auf bezahlbarem Wohnraum, Seniorenwohnungen und Starter-Wohnungen für junge Menschen liegen.

Bei der Gewerbeentwicklung setzt sich die CDU stark für eine Fläche am Ortsausgang Ashausen Richtung Scharmbeck ein. Auch das Thema Wohnbauflächen und Gewerbeentwicklung soll dazu beitragen, den Charakter der einzelnen Ortsteile zu bewahren.

Beitritt zur Wohnungsbaugesellschaft geplant

Die CDU verweist in diesem Zusammenhang auch auf ihre Initiative aus dem Herbst 2025 für einen Beitritt der Gemeinde zur Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Harburg. Stuhr hebt die klare politische Linie hervor: „Wir sprechen nicht nur über bezahlbaren Wohnraum, sondern haben konkrete Initiativen ergriffen und Vorschläge gemacht”, sagt er. Die CDU wolle, dass Menschen in Stelle, ob jung oder alt, auch künftig ein passendes und bezahlbares Zuhause in ihrer Gemeinde finden.

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Die CDU will die Fortschreibung des Flächennutzungsplans deshalb als strategische Grundlage nutzen, um Entwicklung, Lebensqualität und Wohnen in allen Ortsteilen zusammenzudenken. „Es ist erforderlich, dass neben einem Beitritt in die KWG auch Rahmenbedingungen für private Investoren geschaffen werden, um Wohnungen in der Gemeinde Stelle zu schaffen”, führt Stuhr weiter aus.

Die Ansätze in den Handlungsfeldern bezahlbarer Wohnraum, neuer Wohnraum und Wohnraumentwicklung im Bestand will die CDU nach dem Beschluss über den neuen Flächennutzungsplan in einem Handlungsprogramm Wohnen bündeln. In einer Gesamtstrategie sollen dann Maßnahmen zum Wohnungsbau gesteuert werden. (tj)

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