Dschungel-Arena: Neuer Spielplatz für Grasweg-West geplant

Auf dieser Fläche soll die neue Begegnungsstätte entstehen. Foto: Grösch
Auf dieser Fläche soll die neue Begegnungsstätte entstehen. Foto: Grösch

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Stelle. Was wünschen sich Familien, Kinder und Anwohner von einem modernen Spielplatz? Im Wohngebiet Grasweg-West II hat die Gemeinde Stelle genau diese Frage gestellt – und die Antworten fließen nun in die Planungen für einen neuen Bewegungs- und Begegnungsplatz ein. Auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Soziales, Sport und Ehrenamt wurde das Konzept jetzt genauer präsentiert.

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Auf einem rund 1.176 Quadratmeter großen Grundstück soll eine etwa 1.000 Quadratmeter große Spiel- und Freizeitfläche entstehen. Grundlage der Planung war eine Anwohnerbefragung. Rund 150 Haushalte in den umliegenden Straßen erhielten die Unterlagen per Post. Etwa ein Drittel der Angeschriebenen beteiligte sich an der Umfrage. Das Ergebnis fiel deutlich aus: Gewünscht wird kein klassischer Spielplatz, sondern ein Gemeinschaftsplatz mit Mehrgenerationen-Geräten. Die Fläche soll als Nachbarschaftstreff dienen und Menschen verschiedener Altersgruppen zusammenbringen.

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Die Planung sieht fünf Bereiche vor. Herzstück wird eine große Spielanlage mit der sogenannten „Dschungel Arena“ für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Ergänzt wird der Bereich durch eine Kokoswellen-Schaukel. Für jüngere Kinder entsteht eine separate und geschützte Zone mit einem Sandspielwerk, Sandbagger, Trichter und Kran. Daneben ist eine Ballspiel-Fläche mit einem Fußballtor vorgesehen. Lümmelbänke sollen den Bereich ergänzen und gleichzeitig als räumliche Abgrenzung dienen. Ein weiterer Abschnitt wird als Treffpunkt gestaltet. Dort sind Picknicktische, Bänke sowie ein Sonnensegel geplant.

So soll die Dschungel Arena später aussehen. Herstellerfoto

Für Jugendliche und Erwachsene sind außerdem mehrere Fitness-Angebote vorgesehen. Geplant sind ein Bike-Gerät, ein Crosstrainer, eine doppelte Brustpresse sowie eine Tischtennisplatte. Die Geräte sollen bewusst niedrigschwellig nutzbar sein. Nach den aktuellen Berechnungen belaufen sich die Kosten für die vorgesehenen Spiel- und Sportgeräte auf rund 81.692 Euro. Hinzu kommen Montage‑, Transport- und Landschaftsbauarbeiten. Welcher Hersteller die Ausstattung letztlich liefert, ist derzeit noch nicht entschieden.

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Der Zugang zum Gelände soll über den Wanderweg erfolgen. Offen ist aktuell noch die Gestaltung der Bepflanzung. Sowohl Hecken als auch Bäume werden diskutiert, eine endgültige Entscheidung gibt es bislang nicht. Während der Beratungen wurde auch der Wunsch nach einem Basketball-Angebot angesprochen. Diese Anregung war bereits vom Jugendparlament eingebracht worden. Nach Einschätzung der Verwaltung wäre die Lärmkulisse an diesem Standort jedoch zu hoch. Die Idee soll deshalb bei anderen Projekten und Standorten berücksichtigt werden.

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Der Ausschuss für Jugend, Kultur, Soziales, Sport und Ehrenamt sprach sich für die vorgestellte Planung aus. Das Konzept wird nun im Verwaltungsausschuss weiter beraten. Erst dort fällt die nächste wichtige Entscheidung auf dem Weg zur Umsetzung des Projekts. (cg)

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