Stelle/Landkreis Harburg. Wie viele Bürgerinnen und Bürger nutzen eigentlich jeden Tag das Fahrrad? Wie viele Radfahrerinnen und Radfahrer sind an den Kreisstraßen unterwegs? Stimmen die gefühlten Werte mit den harten Tatsachen überein? Welche Strecken werden besonders gern genutzt? Und wo sind welche Ausbaumaßnahmen sinnvoll und notwendig? Antworten auf diese Fragen liefert die aktuelle Fahrrad-Verkehrszählung, die der Betrieb Kreisstraßen des Landkreises Harburg startet. Montag, 8. Juni, geht es los.
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„Fahrradfahren als nachhaltige und gesunde Art der Mobilität wird immer beliebter – und der Landkreis Harburg ist bestens geeignet, um auf zwei Rädern unterwegs zu sein”, sagt Thomas Schmidt, Leiter des Betriebs Kreisstraßen und Radverkehr. Das Ziel sei es, die Qualität der Radwege immer weiter zu verbessern. „Mit der Zählung wollen wir genau wissen, welche Routen in der Freizeit oder dem Weg zur Arbeit genutzt werden”, sagt Schmidt.
Sechs Wochen lang wird stichprobeartig die Fahrradfrequenz an verschiedenen Radwegen erfasst. Dazu werden zwei dünne Schläuche über den Radweg gelegt. Die Geräte erfassen dann jeweils eine Woche lang die Zahl der durchfahrenden Fahrräder.
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In der ersten Woche ab Montag, 8. Juni, wird auf der Kreisstraße 76 zwischen Bütlingen und Tespe sowie in Buchholz an der Hamburger Straße (Kreisstraße 13) zwischen Freudenthalstraße und Friedrichstraße gezählt. Die insgesamt zwölf Zählstellen wurden in einer Abstimmung zwischen dem Betrieb Kreisstraßen und Radverkehr, der Stabstelle Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung und Mobilität sowie dem ADFC festgelegt.
Premiere für die Zweirad-Statistik
Diese Zählung findet erstmals statt. Bisher wurde der Straßenverkehr gezählt. Alle fünf Jahre findet bundesweit eine turnusmäßige Verkehrsermittlung auf Bundesstraßen sowie Landes- und Kreisstraßen statt, ergänzt wird das durch eigene Zählungen des Landkreises.
„Die Daten sind die Basis für unsere Verkehrsplanung und eine wichtige Arbeitsgrundlage für unsere Prognosen und künftige Planungen von Straßenbaumaßnahmen”, sagt Schmidt. Die Daten werden außerdem beispielsweise von Kommunen, Verbänden oder Bürgerinitiativen für Lärm- und Emissionsberechnungen oder für Mobilitätsstudien genutzt. Die Ergebnisse der Fahrrad-Verkehrszählung liegen voraussichtlich im Spätsommer vor. (dh)
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