Stelle/Landkreis Harburg. „Ein gewaltiger Tannenbaum, der fast bis zur Decke reichte, geschmückt mit Silberflitter und weißen Lilien – und an der Spitze ein schimmernder Engel”, so beschreibt Thomas Mann den Weihnachtsbaum bei den Buddenbrooks. Seit dem 16. Jahrhundert finden die Tannenbäume zu Heiligabend den Weg ins Wohnzimmer. Doch ihre Tage sind gezählt.
Die Abfallwirtschaft Landkreis Harburg bietet auch Anfang 2026 kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten für Weihnachtsbäume an. Die Bäume werden ohne Wertstoffschnur bei der ersten und zweiten Grünabfallsammlung im neuen Jahr mitgenommen. Die Termine sind in der Info-Broschüre „Tipps & Termine” der Abfallwirtschaft und im Internet unter www.abfallwirtschaft.landkreis-harburg.de veröffentlicht.
Wer es eilig hat, kann die Tannenbäume auch kostenlos auf den Entsorgungsanlagen im Landkreis abgeben. Wichtig ist: Die Weihnachtsbäume müssen restlos abgeschmückt sein. Der Grund dafür ist die weitere Verwendung. Die Tannenbäume werden auf den kreiseigenen Kompostplätzen zu „Nordheide-Kompost” verarbeitet. Reste des Christbaumschmucks würden den Kompost verunreinigen.
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Jedes Jahr finden mehr als 25 Millionen Weihnachtsbäume den Weg in die deutschen Wohnzimmer. Unangefochtener Spitzenreiter ist dabei die Nordmanntanne mit einem Anteil von circa 75 Prozent. Viele der Bäume stammen aus dem Landkreis Harburg. Seit den 1950er Jahren ist der Landkreis unumstrittener Weihnachtsbaum-Landkreis. In Niedersachsen werden auf rund 2.500 Hektar Weihnachtsbäume angebaut, allein im Landkreis Harburg sind es schon 1.100 Hektar.
Weitere Auskünfte zur Tannenbaumentsorgung erteilt die Abfallberatung der Kreisverwaltung telefonisch unter 04171 – 693 694 oder per E‑Mail unter abfallberatung@lkharburg.de. (dh)









