Stelle. Extreme Hitze und starke Sonneneinstrahlung machen nicht nur Menschen und Umwelt zu schaffen, sondern gefährden auch den Straßenbelag. Bei hohen Temperaturen kann sich Asphalt auf mehr als 60 Grad Celsius aufheizen und aufweichen. Thomas Schmidt, Leiter des Betriebs Kreisstraßen und Radverkehr des Landkreises Harburg, beruhigt zunächst: „Wir haben die Kreisstraßen im Blick und bisher keine hitzebedingten Schäden festgestellt”, sagt er. Dennoch appelliert er an alle Autofahrer, ihre Fahrweise anzupassen.
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Der Grund für die Gefahr liegt in der Beschaffenheit des Belags. Bei extremer Hitze heizen sich Straßen und Radwege stark auf. Dabei besteht das Risiko, dass es zu Verformungen oder zur Bildung von Spurrinnen kommt. Das kann zu Griffigkeitsverlusten führen und bei Regen das Aquaplanungsrisiko erhöhen. Verantwortlich dafür ist Bitumen, ein aus Erdöl gewonnenes Bindemittel im Asphalt, das bei Hitze weich wird. Besonders schwere Lastwagen können den erweichten Belag verschieben.
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Vorsichtig fahren und Abstand halten
Schmidt appelliert an Autofahrer, in diesen Tagen besonders vorsichtig und aufmerksam unterwegs zu sein. „Passen Sie Ihre Fahrweise an, indem Sie die Geschwindigkeit reduzieren, den Sicherheitsabstand vergrößern und abrupte Lenk- sowie Bremsmanöver vermeiden, um das Risiko von Kontrollverlust oder bei Regen von Aquaplaning zu minimieren”, sagt er.
Auch andere hitzebedingte Gefahren erfordern angepasstes Fahren. Wenn das Thermometer steigt, flimmert die Luft über dem aufgeheizten Asphalt. Das kann zu optischen Täuschungen führen. Darüber hinaus verursachen hohe Temperaturen Konzentrationsschwierigkeiten und verringerte Reaktionszeiten. (dh)
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