Nach 14 Jahren: Martina Menzel verlässt Kreisverwaltung

Landrat Rainer Rempe würdigt Martina Menzel für ihr Engagement und verabschiedet die Abteilungsleiterin in den Ruhestand. Foto: Landkreis Harburg
Landrat Rainer Rempe würdigt Martina Menzel für ihr Engagement und verabschiedet die Abteilungsleiterin in den Ruhestand. Foto: Landkreis Harburg

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Stelle/Landkreis Harburg. Landrat Rainer Rempe hat Martina Menzel mit einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Sie leitete die Abteilung Besondere Leistungen für Kinder und Jugendliche seit Dezember 2012. Janine Stebner-Pietruska übernimmt ab April die Leitung. Sie ist bisher in der Abteilung Jugend und Familie tätig.

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„Ich danke Martina Menzel für das, was sie für unseren Landkreis und seine Bürgerinnen und Bürger geleistet hat”, sagt Rempe. Sie habe sich mit hoher Kompetenz, breitem Fachwissen sowie Berufs- und Lebenserfahrung für einen vielfältigen Aufgabenbereich eingesetzt. Besonders die Vereinbarung zwischen dem Landkreis und den Kommunen über die Kindertagesstätten habe die Arbeit geprägt. „Ein herausfordernder Prozess für uns alle, den Martina Menzel sehr gut gemeistert hat”, stellt Rempe fest.

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Von der Post in die Kreisverwaltung

Menzel begann ihren Berufsweg bei der damaligen Deutschen Post. Nach verschiedenen Stationen kam die Diplom-Verwaltungswirtin zur Kreisverwaltung. Die Abteilung hat ein breites Aufgabenfeld: Elterngeld, Schüler-BAföG, Unterhaltsvorschuss, Beistandschaften und die Kindertagesbetreuung gehören dazu. Ein Team von rund 40 Mitarbeitern arbeitet in der Abteilung.

„Diese Mischung aus unterschiedlichen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit einem hervorragenden Team hat meine Tätigkeit sehr interessant und abwechslungsreich gemacht”, blickt Menzel zurück. Besonders prägend bleibe für sie der gesamte Bereich der Kindertagesbetreuung. Am Anfang ihrer Tätigkeit stand die Einführung des Rechtsanspruches für Kinder unter drei Jahren. Aktuell steht der Rechtsanspruch für die Betreuung der Grundschulkinder im Fokus. „Den konstruktiven Austausch mit den Gemeinden habe ich sehr geschätzt”, sagt Menzel.

Für die Zukunft wünscht sie sich, dass es allen Akteuren im Bereich der Kindertagesbetreuung gelingt, eine qualitativ hochwertige Betreuung anzubieten. Nur dann könne die Vereinbarung von Familie und Beruf gut gelingen. Sie selbst freut sich nun auf mehr Zeit mit der Familie und viele Reisen mit dem Wohnmobil. (dh)

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