
Stelle/Landkreis Harburg. Ein neuer Ratgeber soll Bürger auf Krisen und Katastrophen vorbereiten. Die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen” erklärt, wie Notgepäck, wichtige Unterlagen und ein Lebensmittelvorrat bereitstehen sollten. Der Landkreis Harburg ist auf Katastrophenlagen wie extremes Hochwasser vorbereitet. Die Bürger können sich auf Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz verlassen, sagt Landrat Rainer Rempe.
Bei großflächigen Katastrophen wie einem länger andauernden Stromausfall könnten Rettungskräfte jedoch nicht überall sofort zur Stelle sein. Umso wichtiger sei es, dass die Bürger selbst Vorkehrungen treffen und wissen, wie sie sich, ihren Familien und Nachbarn im Notfall helfen können, sagt Rempe.
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Was der Ratgeber enthält
Der Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe behandelt klassische Themen wie Stromausfall, Extremwetterereignisse und Notfallvorrat. Neu sind Erklärungen zum Verhalten bei Explosionen oder Luftangriffen. Die Broschüre erklärt auch, wie man mit Ängsten und Sorgen in Extremsituationen umgehen kann. Eine Checkliste zeigt den Stand der Vorbereitung.
Grundsätzlich sollte man sich für zehn Tage selbst versorgen können, aber auch ein Vorrat für drei Tage helfe. Beim Wasservorrat werden idealerweise zwei Liter pro Person empfohlen. Für einen Drei-Personen-Haushalt sind das 18 Liter für drei Tage oder 60 Liter für zehn Tage.
Den Ratgeber gibt es in den Gebäuden der Kreisverwaltung. Er kann unter www.landkreis-harburg.de/katastrophenschutz heruntergeladen werden. Einer Umfrage des Bundesamtes zufolge haben 53 Prozent der Befragten noch keine gezielte Vorsorge betrieben. Der Ratgeber gehöre in jeden Haushalt, sagt Rempe. (dh)







