Roger Grewe führt Seniorenbeirat in neue Amtsperiode

Der neugewählte Vorstand des Kreisseniorenbeirats (von links): Hannelore Buls, Roger Grewe und Kristina Schneider mit Kreisrätin Ana Cristina Bröcking. Foto: Landkreis Harburg
Der neugewählte Vorstand des Kreisseniorenbeirats (von links): Hannelore Buls, Roger Grewe und Kristina Schneider mit Kreisrätin Ana Cristina Bröcking. Foto: Landkreis Harburg

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Stelle/Landkreis Harburg. Der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Harburg ist in seine zwölfte Amtsperiode gestartet. Bei der konstituierenden Sitzung wurde Roger Grewe aus Salzhausen als Vorsitzender bestätigt. Als neue Stellvertreterin steht ihm Kristina Schneider aus Winsen zur Seite, die für die Caritas im Beirat sitzt. Sie löste Elisabeth Schmidt aus Buchholz ab. Schriftführerin bleibt Hannelore Buls aus Neu Wulmstorf. Die Amtsperiode dauert bis 2028.

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Der Kreisseniorenbeirat ist wichtiges Sprachrohr und Interessenvertreter, er macht auf die Belange von Seniorinnen und Senioren aufmerksam, er informiert und setzt sich ein, sagte Kreisrätin Ana Cristina Bröcking. Aus dem Landkreis sei er nicht mehr wegzudenken. Die Mitglieder kennen aus eigener Erfahrung die Bedürfnisse älterer Menschen und haben als Ansprechpartner stets ein offenes Ohr. Das Themenspektrum ist groß und reicht von der Situation in der Pflege und der ambulanten ärztlichen Versorgung über den öffentlichen Personennahverkehr bis hin zu Digitalisierung und Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements.

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Zahl der Senioren wächst stetig

In ihrer Begrüßungsrede betonte Bröcking die Bedeutung des Beirats angesichts der demografischen Entwicklung. So lebten 2024 rund 32.000 Menschen im Alter von mehr als 75 Jahren im Landkreis, 20 Jahre zuvor waren es mit gut 17.000 etwas mehr als halb so viel. Der Anteil der Bevölkerung im Seniorenalter wird auch künftig weiter zunehmen, sagte die Kreisrätin. Damit wachsen auch die Herausforderungen, denen wir uns als älter werdende Gesellschaft gemeinsam stellen müssen. Die Kreisverwaltung stehe eng an der Seite des Kreisseniorenbeirats und habe die Belange der älteren Bürgerinnen und Bürger fest im Fokus ihrer Arbeit, hob Bröcking hervor.

Als Beispiele nannte sie die Initiative stadtlandpraxis, die die Niederlassung von Hausärzten in der Region fördert. Auch das niedersachsenweit einzigartige Modellprojekt Ausbildungsnetzwerk Pflege im Landkreis Harburg unterstützt Pflegeunternehmen und ihre Auszubildenden bei der Umsetzung der 2020 neu eingeführten generalistischen Pflegeausbildung. Eine wichtige Rolle spielt zudem der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises, der zu allen Fragen rund um die Themen Pflege und Alter berät, Wohnberatungen anbietet und sich um die Ausbildung und Vermittlung von ehrenamtlichen Seniorenbegleitern kümmert.

Bröcking würdigte die ausscheidenden Mitglieder Angelika Ambrosius aus Seevetal, Hans-Joachim Erhorn aus Rosengarten, Jürgen Tiedt aus Hanstedt und Elisabeth Schmidt für ihr Engagement. Der Seniorenbeirat des Landkreises ist eine selbstständige Vertretung der älteren Menschen im Kreisgebiet. Er besteht aus 17 Mitgliedern, die von den zwölf Städten und Gemeinden im Landkreis sowie von Caritas, Arbeiterwohlfahrt, Deutschem Roten Kreuz, Diakonischem Werk und Paritätischem Wohlfahrtsverband benannt sind. (dh)

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