Schneesturm Elli bringt Stelle an die Grenze

Ständige Räumungsarbeiten und trotzdem zugeschneite Straßen. Foto: Grösch
Ständige Räumungsarbeiten und trotzdem zugeschneite Straßen. Foto: Grösch
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Stelle. Schneesturm Elli hat den Alltag in Stelle und im Landkreis Harburg spürbar aus dem Takt gebracht. Bereits in der Nacht setzt kräftiger Schneefall ein, der bis zur Mittagszeit anhält. Danach hört der Schnee weitgehend auf zu fallen, doch die Lage entspannt sich nicht.

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In vielen Bereichen liegen rund 20 Zentimeter Schnee, in exponierten Lagen teils deutlich mehr als 50 Zentimeter. Starke Böen verwehen den Schnee, Straßen werden schwer passierbar. Autofahrer müssen das Lenkrad fest halten. Inzwischen verlagert sich die Gefahr von Schnee zu Glätte, die Fahrbahnen und Gehwege besonders rutschig macht.

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Supermärkte erleben einen starken Andrang, Regale mit Brötchen und Toastbrot sind zeitweise leer. Gleichzeitig zeigt sich viel Improvisationsgeist. Der Schlitten wird für viele zum wichtigsten Transportmittel. Wer keinen besitzt, nutzt Wäschekörbe mit Schnüren als Ersatz, um Einkäufe durch den Schnee nach Hause zu ziehen.

Straßen sind kaum geräumt und sehr glatt. Hier der Kreisel Stelle bei Netto. Foto: Grösch

Auch die kommunale Infrastruktur ist betroffen. In manchen Teilen von Stelle kann die Müllabfuhr aufgrund der Wetterbedingungen nicht wie geplant erfolgen. Zugeschneite Straßen und glatte Wege verhindern die reguläre Abholung. Wintergärten sind eingeschneit, Nebenstraßen kaum passierbar, der Alltag entschleunigt spürbar.

Das Steller Rathaus im Winterzauber. Foto: Grösch

Schneesturm Elli hat nicht nur Schnee und Glätte gebracht, sondern auch gezeigt, wie verletzlich Routinen sind und wie schnell sich Menschen anpassen müssen. (cg)

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