Sportpolitischer Austausch: Jannik Stuhr besucht TSV Stelle und diskutiert Sportinfrastruktur

Vereinsvorsitzender Peter Krumstroh (links) und CDU-Bürgermeisterkandidat Jannik Stuhr im Gespräch Foto: CDU Stelle
Vereinsvorsitzender Peter Krumstroh (links) und CDU-Bürgermeisterkandidat Jannik Stuhr im Gespräch Foto: CDU Stelle

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Stelle. Die Sportvereine in der Gemeinde Stelle verzeichnen einen erfreulichen Zulauf, stoßen damit aber zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Über die aktuelle Situation und die weitere Entwicklung des TSV Stelle hat sich CDU-Bürgermeisterkandidat Jannik Stuhr mit dem Vereinsvorsitzenden Peter Krumstroh und dem Leiter der Fußballabteilung Holger Rehwinkel ausgetauscht.

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Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der geplante Kunstrasenplatz auf der Sportanlage an der Kurzen Heide. Insbesondere die Fußballabteilung steht angesichts wachsender Mitglieder- und Mannschaftszahlen vor der Herausforderung, ausreichend Trainingszeiten und geeignete Flächen anbieten zu können.

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„Wenn sich immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den Vereinssport begeistern, ist das zunächst eine großartige Entwicklung”, sagt Stuhr. Aber die Infrastruktur müsse damit Schritt halten. „Wenn Trainingsflächen fehlen, müssen wir gemeinsam Lösungen schaffen”, sagt er. Eine zusätzliche, über einen größeren Teil des Jahres nutzbare Trainingsfläche würde die bestehenden Plätze entlasten und dem TSV mehr Verlässlichkeit bei der Trainingsplanung geben.

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Kreissportbund befragt Kandidaten

Der Austausch beim TSV knüpft zugleich an die aktuelle Initiative des Kreissportbundes Harburg-Land an. Dieser hat die Bürgermeisterkandidaten im Landkreis gefragt, wie sie Sportstätten künftig bei kommunalen Investitionen berücksichtigen, Sportförderung verlässlicher gestalten und Vereine bei der Modernisierung eigener Anlagen unterstützen wollen.

Für Stuhr ist die Richtung klar: „Sportanlagen sind wichtige Teile unserer sozialen Infrastruktur. Unsere Vereine leisten Kinder- und Jugendarbeit, fördern Gesundheit und Integration und schaffen Gemeinschaft. Deshalb müssen ihre Bedarfe bei der kommunalen Investitionsplanung einen festen Platz haben”, sagt er. Entscheidend sei, konkrete Bedarfe zu erfassen, Prioritäten transparent zu setzen und vorhandene Fördermöglichkeiten konsequent zu nutzen. Gerade bei Investitionen von Vereinen mit eigenen Anlagen könne kommunale Unterstützung sinnvoll sein, wenn dadurch zusätzliche Fördermittel von Land, Bund oder Sportverbänden erschlossen werden.

Auch die bestehende Sportförderrichtlinie der Gemeinde Stelle müsse dabei regelmäßig daraufhin überprüft werden, ob sie den aktuellen Anforderungen noch gerecht werde. Dazu gehören für Stuhr neben der Schaffung zusätzlicher Kapazitäten auch Themen wie Barrierefreiheit, energetische Sanierung und langfristig tragbare Betriebskosten.

Verlässlichkeit als oberstes Ziel

„Die Vereine brauchen vor allem Verlässlichkeit”, betont Stuhr. Nicht jedes Projekt könne gleichzeitig umgesetzt werden. „Aber wir sollten gemeinsam festlegen, was notwendig ist, Förderchancen nutzen und vereinbarte Projekte dann auch konsequent verfolgen”, sagt er.

Neben dem Kunstrasenplatz sieht Stuhr auch zusätzlichen Bedarf bei den Hallenkapazitäten in der Gemeinde. Langfristig müsse die Sportinfrastruktur deshalb gemeinsam mit den Vereinen geplant werden.

„Der hohe Zulauf beim TSV zeigt, welchen Stellenwert Sport in unserer Gemeinde hat”, sagt Stuhr. Das sei etwas, worüber man sich freuen könne. „Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen mitwachsen”, sagt er. (dh)

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