Stelle/Landkreis Harburg. Halbzeit bei der Aktion Stadtradeln im Landkreis Harburg: 3.316 Radfahrerinnen und Radfahrer haben bereits 292.949 Kilometer in die Pedale getreten. „Das sind symbolisch mehr als sieben Erdumrundungen – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann”, freut sich Sandra Sperling von der Stabsstelle Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung und Mobilität.
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Der Landkreis beteiligt sich vom 1. bis 21. Juni zusammen mit acht Kommunen an der Aktion und will so das Thema Radfahren stärker ins Bewusstsein bringen. Nun beginnt der Endspurt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen noch einmal kräftig in die Pedale treten und ordentlich Kilometer sammeln, um den Landkreis Harburg in der Gesamtwertung weiter nach vorn zu fahren.
Die Aktion Stadtradeln regt dazu an, einfach mal das Auto stehenzulassen und auf zwei Räder umzusteigen. Denn oft werden Wege mit dem Auto zurückgelegt, obwohl es mit dem Fahrrad genauso schnell und bequem geht. Dabei geht es sowohl um sogenannte Alltagswege beispielsweise zur Arbeit oder zum Einkaufen als auch um Touren in der Freizeit. Das hat gleich einen doppelten Nutzen: Fahrradfahren hält nicht nur fit und gesund, sondern hilft auch dem Klima. „Bisher haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrer Leistung gut 48 Tonnen CO2 eingespart”, erläutert Sperling. „Das entspricht etwa dem Ausstoß von 85 Autofahrten von Winsen nach Barcelona und zurück”, verdeutlicht sie.
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Der Landkreis tritt gemeinsam mit der Stadt Winsen, den Gemeinden Neu Wulmstorf und Seevetal sowie den Samtgemeinden Elbmarsch, Hanstedt, Hollenstedt, Salzhausen und Tostedt in die Pedale. Die Kommunen folgen mit der Kampagne Stadtradeln in der Metropolregion Hamburg einem Aufruf des Klima-Bündnisses für mehr Klimaschutz und Radverkehr.
Gemeinsam macht es mehr Spaß
Die Aktion Stadtradeln spricht sowohl Neueinsteiger an als auch alte Hasen, für die das Fahrradfahren längst im Alltag dazugehört. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in einer der insgesamt 320 Teams organisiert. „Gemeinsam macht Radfahren noch mehr Spaß”, weiß Sperling. Auch sie selbst ist beim Team der Kreisverwaltung dabei, das 6.670 Kilometer zurückgelegt hat.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dokumentieren die zurückgelegten Fahrradkilometer während des Stadtradeln-Aktionszeitraums entweder online im Kilometerbuch oder ganz einfach über die eigene Stadtradeln-App, mit der man die Strecken trackt und die Kilometer gutgeschrieben bekommt. Dabei ist es egal, welchen Zweck die Radfahrt hat, ob es sich um Wege zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit handelt. Jeder zurückgelegte Radkilometer zählt, auch, wenn er über die Kreisgrenzen führt. „Stadtradeln ist vielleicht auch ein guter Anreiz, den nächsten Ausflug einmal auf zwei Rädern zurückzulegen”, sagt Sperling. „Wenn der Kilometerstand so langsam wächst, fühlt sich das einfach toll an”, weiß sie selbst.
Eine besondere Gelegenheit, ordentlich Kilometer zu sammeln, gibt es am letzten Tag des Aktionszeitraums: Am Sonntag, 21. Juni, findet eine große Sternfahrt auf Dutzenden Routen aus ganz Norddeutschland nach Hamburg statt. Das ist eine gute Gelegenheit, einmal über die Köhlbrandbrücke bis in die Innenstadt zu radeln. Zum Stadtradeln können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit wenigen Klicks anmelden unter www.stadtradeln.de/registrieren oder auf der Seite www.stadtradeln.de/landkreis-harburg. (dh)
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