Stelle Pendler in Stelle können am Montag aufatmen. Während die Gewerkschaft ver.di bundesweit zum Streik im öffentlichen Nahverkehr aufruft, bleibt Niedersachsen von den Arbeitsniederlegungen verschont. Eine der Gründe ist eine tarifliche Friedenspflicht.
Die Friedenspflicht bedeutet, dass während ein Tarifvertrag läuft, die Vertragsparteien zu den darin geregelten Themen keine Arbeitskämpfe führen dürfen. Nach Darstellung von ver.di sind in Niedersachsen rund 5.000 Beschäftigte von dieser Regelung betroffen. Sie bleiben vorerst vom Arbeitskampf ausgenommen.
Bei der KVG als nichtkommunaler Betrieb kommt sowieso ein anderer Tarifvertrag zur Anwendung. Dieser läuft noch für längere Zeit – Tarifverhandlungen sind daher bei der KVG derzeit ausgeschlossen.
Anders sieht es im benachbarten Hamburg aus. Dort sind vor allem Bergedorf und der Hamburger Westen von den Streikmaßnahmen betroffen. Die VHH Busse werden in diesen Gebieten bestreikt. Ob sich auch Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn am Streik beteiligen, entscheidet sich am Montagvormittag. (tj)
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