Werkbank statt Langeweile: Neue Impulse in der Ferienbetreuung

Juri (links), Betreuer Torben Piper und Finn mit einigen Werken, die von insgesamt 16 Kindern mit Begeisterung gefertigt wurden. Foto: Grösch
Juri (links), Betreuer Torben Piper und Finn mit einigen Werken, die von insgesamt 16 Kindern mit Begeisterung gefertigt wurden. Foto: Grösch

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Stelle. Was bleibt von zwei Wochen Ferienbetreuung? Bastelarbeiten aus Holz, gehäkelte Osterhasen – und vor allem das Gefühl, etwas Eigenes geschaffen zu haben. Die Osterferien an der Grundschule zeigen, wie viel mehr in Betreuung stecken kann als reine Aufsicht.

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Vom Montag, 23. März, bis zum Donnerstag, 2. April, wurde den Kindern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Im Mittelpunkt stand dabei ein neues Angebot: Werken. Torben Piper brachte als neuer Betreuer diese Idee mit – und traf damit ins Schwarze.

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Zwölf Kinder arbeiteten konzentriert und mit sichtbarer Begeisterung an ihren Projekten. Es entstanden kleine Autos und Vogelhäuser nach Vorlagen. Schnell wurde deutlich: Hier geht es nicht nur ums Basteln, sondern um Kreativität, Geduld und das Erfolgserlebnis, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen.

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Maya (links) und Lenja präsentieren kleine gebastelte Hühner. Foto: Grösch

Doch auch abseits der Werkbank war für Abwechslung gesorgt. Malen, Fußball spielen, Wettbewerbe und das Gestalten mit Bügelperlen sorgten für lebendige Tage. Besonders beliebt war auch das Häkeln: Mit viel Fingerspitzengefühl fertigten die Kinder kleine Osterhasen und bunte Früchte. Aktivitäten, die Konzentration fördern und gleichzeitig Raum für eigene Ideen lassen.

Zwei Ausflüge setzten zusätzliche Höhepunkte

In der ersten Woche ging es in die Bücherhalle, wo die Kinder in neue Geschichten eintauchten. In der zweiten Woche stand ein Besuch im Pflegeheim „Haus an der Heide“ auf dem Programm. Die Begegnung zwischen den Generationen sorgte für besondere Momente und zeigte, wie wertvoll solche Kontakte sind.

Unterstützung kam auch aus der lokalen Wirtschaft. Die Firma Lüders spendete mehrere Tüten Fruchtgummis, die Firma Kröger unterstützte mit frischem Obst. Kleine Beiträge, die den Alltag der Kinder versüßten und gleichzeitig den Gemeinschaftsgedanken stärken. Der Nachbericht macht deutlich: Ferienbetreuung kann mehr sein als ein Lückenfüller. Sie kann inspirieren, verbinden und Fähigkeiten fördern, die im Schulalltag oft zu kurz kommen. (cg)

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