Neue Abteilungsleiterin im Landkreis Harburg stärkt Familien und Kinder

Landrat Rainer Rempe freut sich, dass Janine Stebner-Pietruska die Leitung der Abteilung Besondere Leistungen für Kinder und Jugendliche übernommen hat. Foto: Landkreis Harburg
Landrat Rainer Rempe freut sich, dass Janine Stebner-Pietruska die Leitung der Abteilung Besondere Leistungen für Kinder und Jugendliche übernommen hat. Foto: Landkreis Harburg

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Stelle/Winsen (Luhe). Familien unterstützen und die Rahmenbedingungen schaffen, dass Kinder gut aufwachsen können – dieses Ziel verfolgt Janine Stebner-Pietruska seit vielen Jahren. Zunächst ehrenamtlich, dann beruflich. Nun verwirklicht die 42-Jährige ihre Vorstellungen in einer neuen Position: Sie leitet die Abteilung Besondere Leistungen für Kinder und Jugendliche des Landkreises Harburg. Damit tritt sie die Nachfolge von Martina Menzel an, die in den Ruhestand gegangen ist.

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Bereits in ihrer bisherigen Funktion kümmerte sich Stebner-Pietruska um das Wohlergehen von Familien im Landkreis. Sie war als Verfahrenslotsin in der Abteilung Jugend und Familie tätig. Nun übernimmt sie eine Führungsposition mit großer Verantwortung.

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„Gut betreut von klein auf – das ist uns im Landkreis wichtig und dafür braucht es die passenden Rahmenbedingungen”, sagt Landrat Rainer Rempe. Die Abteilung Besondere Leistungen für Kinder und Jugendliche habe mit ihrem breiten Aufgabenspektrum einen sehr hohen Stellenwert. „Ich freue mich, dass wir mit Janine Stebner-Pietruska für diese wichtige Führungsposition eine vielseitig qualifizierte und kompetente Mitarbeiterin aus dem Haus gewinnen konnten”, sagt Rempe.

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Breites Aufgabenfeld von Kita bis Schüler-Bafög

Die Abteilung deckt als Teilbereich des Jugendamtes ein weites Feld ab: Von Kindertagesstätten über Sorgerecht bis hin zum Schüler-Bafög reicht das Spektrum. Die rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um Betreuungsangebote ebenso wie um rechtliche und finanzielle Angelegenheiten für Familien. Dazu gehören existenzsichernde Leistungen wie Elterngeld und Unterhaltsvorschuss. Auch Beistandschaften für die Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen Minderjähriger fallen in den Zuständigkeitsbereich.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Kindertagesbetreuung. Die Abteilung ist zuständig für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege – von der Bedarfsplanung über die Fachaufsicht bis zur Fachberatung. „Unser Ziel: den besten Start ins Leben zu ermöglichen”, sagt Stebner-Pietruska und fasst damit das große Aufgabenspektrum zusammen.

Vielseitige Erfahrung aus Ehrenamt und Beruf

Die gebürtige Berlinerin bringt umfassende Kenntnisse aus verschiedenen Tätigkeiten rund um die Familie mit. Seit ihrem 16. Lebensjahr engagierte sie sich ehrenamtlich beim Arbeitersamariterbund (ASB), bis hin zum Bundesjugendvorstand. Nach dem Abitur absolvierte Stebner-Pietruska zunächst eine Ausbildung zur Erzieherin.

Anschließend folgte ein Studium der Sozialen Arbeit. Derzeit ergänzt die 42-Jährige ihre Qualifikationen berufsbegleitend um ein Managementstudium an der Leuphana-Universität. Beim ASB war sie zunächst in Brandenburg in einer Kinder- und Jugendeinrichtung tätig. Zudem verantwortete sie dort Freiwilligendienste.

Später wechselte Stebner-Pietruska nach Schleswig-Holstein. Als ASB-Regionalgeschäftsführerin Herzogtum Lauenburg leitete sie die hauptamtlichen Dienste vom Kindergarten über den Rettungsdienst bis zur Seniorenbetreuung. Auch die ehrenamtlichen Aufgaben beispielsweise im Katastrophenschutz gehörten zu ihrem Verantwortungsbereich.

Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg

Seit 2019 arbeitet Stebner-Pietruska bei der Kreisverwaltung in der Abteilung Jugend und Familie. Zunächst war sie im Bereich Vormundschaften tätig, dann als Koordinatorin für Schulsozialarbeit und schließlich als Verfahrenslotsin. „Ich gestalte sehr gern”, sagt die neue Abteilungsleiterin über ihre Aufgabe. Wichtig ist ihr dabei eine gute Vernetzung und die Zusammenarbeit aller Akteure. Entspannung findet die 42-Jährige bei ihrer Familie und in der Natur beim Wandern. (dh)

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