Traditionelle Holzkunst: Intarsien-Experten geben Einblicke in Winsen

Rebekka Vaick am historischen Sägeblock. Foto: Museum im Marstall
Rebekka Vaick am historischen Sägeblock. Foto: Museum im Marstall

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Stelle/Winsen (Luhe). Mit Holz Bilder malen, das gelingt nur mit der Kunst der Intarsienarbeit. Vögel, Drachen oder florale Verzierungen schmücken zahlreiche Schränke, Türen und Truhen in der Winsener Marsch. Die aufwendige Technik, bei der verschiedene Holzarten zu kunstvollen Bildern zusammengefügt werden, ist bis heute in der Region lebendig.

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Einzelne Tischler pflegen diese traditionelle Handwerkskunst nach wie vor. Die Spannung zwischen historischer Intarsienkunst und modernen Tischlerarbeiten zeigen Ilona Johannsen und Rebekka Vaick am Samstag, 13. Juni im Museum im Marstall.

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Die Museumsleiterin und die Kunsttischlerin gestalten gemeinsam einen Nachmittag rund um das Thema Intarsien. Sie geben Einblicke in die historische Bedeutung ebenso wie in Techniken und Besonderheiten der Holzkunst. Johannsen nimmt die Symbolik und Tradition der Intarsien in der Winsener Marsch in den Blick. Vaick beleuchtet die praktische Seite der Holzverarbeitung.

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Die junge Tischlerin lernte ihr Handwerk unter anderem bei Erich Brüggemann aus Stöckte. Der Tischler wurde für seine Intarsienarbeiten bekannt und ausgezeichnet. Vaick betreibt ihre Werkstatt am Stöckter Deich. Sie fertigt Möbel mit modernen Intarsien und restauriert historische Möbel.

Mit vielen Beispielen aus der Praxis wird der Nachmittag informativ und kurzweilig. Der Vortrag findet von 14.30 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahme kostet fünf Euro für Erwachsene. Kinder bis 18 Jahre und Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins zahlen keinen Eintritt. (dh)

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